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Der Agent vermerkt dann noch. daß am folgenden Tage, den 22. August, die Oppositionspartei eine geschlossene Versammlung gehalten habe, dabei seien Hoffmann, Freudentheil und Holtermann die einzigen Redner gewesen. Was dabei geredet und verhandelt sei, wisse er nicht, wolle es aber, wenn er am 2 September nach Helgoland zurückkehre schon herausbringen und berichten. Hoffmann habe ein Spottgedicht auf den "Hamburger Korrespondenten" wegen Aufnahme der die Opposition angreifenden Artikel verteilt, was großen Beifall gefunden. Er habe es auch unternommen, in mehreren öffentlichen Blättern die Sache der Opposition mit der Feder zu verteidigen.
Dann wurde Dr. Wachsmuth verhört, er bestätigte diese Aussagen. Am 22. 8. sei er Gast einer Tanzgesellschaft der Helgolander gewesen und erst spät in sein Logiergasthaus gegangen. In der Wirtsstube habe er Dr. freudentheil getroffen und mit ihm einige Worte gewechselt; dieser habe ihm einige Herren aus dem Bremischen vorgestellt, deren Namen er jedoch vergessen. Dr. Freudentheil habe sich dann erhoben und einen Vortrag an die Versammelten begonnen. Er selbst habe sich dann entfernt und auf der Hausdiele nur noch gehört, daß auf die Gesundheit Stüves mit einem Hurra getrunken worden sei. (Stüve war ein liberaler hannoverscher Politiker, Verfasser der Ablösungsgesetze von 1833, zeitweise Innenminister) Das sei alles, was er über die Sache auszusagen wisse. – Am nächsten Tag wurden die Vernehmungsprotokolle an die Landdrostei Stade geschickt, wo man sicher die beiden anderen, ungleich schwerer Belasteten, Dr. Freudentheil und Holtermann, unter die Lupe nahm. Ob sie sich ebenfalls so gut aus der Affäre zu ziehen wußten, ist nicht überliefert. Vom 11. August bis zum 5. September diesen Jahres war Hoffmann von Fallersleben zur Kur auf Helgoland, wo er am 26. August 1841 das "Lied der Deutschen" dichtete, seit 1922 Nationalhymne |