Die Fürsten voller Güte (Heraldisches)

Politische Gedichte | | 1841

Die Fürsten voller Güt´ und Milde,
was führen sie in ihrem Schilde?
Gemeiniglich ein wildes Tier,
ein Tier voll Raub und Mordbegier,
wovon gottlob! Nichts weiß die Welt,
als daß man es im Käfig hält.

Doch diese Tiere könnten leben,
lebendig jeden Thron umgeben –
uns brächte weniger Gefahr
Bär, Geier, Löwe, Greif und Aar,
als jenes saubere Hofgeschmeiß,
wovon die Welt zuviel nur weiß.

23. April 1840