Die Sterne sind verblichen

Die Sterne sind verblichen
mit ihrem güldnen Schein
Bald ist die Nacht entwichen
der Morgen dringt herein

Noch waltet tiefes Schweigen
Im Tal und überall;
Auf frisch betauten Zweigen
Singt nur die Nachtigall.

Sie singet Preis und Ehre
Dem hohen Herrn der Welt,
Der überm Land und Meere
Die Hand des Segens hält.

Er hat die Nacht vertrieben:
Ihr Kindlein, fürchtet nichts!
Stets kommt zu seinen Lieben
Der Vater alles Lichts

Text: Hoffmann von Fallersleben (1826)
Musik: Joseph Gersbach (1787-1830)

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