Mut und Hoffnung genug, aber kein Geld

„Mut und Hoffnung habe ich genug, aber kein Geld. Nachdem ich von meinen 116 Talern jährlichen Gehalts meine Schulden einigermaßen bestritten habe, bleibt mir noch 10 ggr. täglich zu verzehren, und davon soll man auch noch die Gesundheit seiner Majestät des Königs trinken ! Nun Gott besser‘ s !“ So schreibt Hoffmann am 4.1.1841 aus Breslau an Gottlieb Friedländer in Berlin. Immer wieder läßt sich Hoffmann in seinen Gedichten über diejenigen aus, die sich mit Orden, Pöstchen oder Pensionen ruhig stellen oder sogar kaufen lassen. Auch der Ehestand ist ihm nur Spott und Hohn wert:

Wenn dich drum der Staat nicht ehrt /
werde gleich ein Ehemann
und dir wird ein Kreuz beschert
daß du denkst zeitlebens dran.“