Weimar

| 1855

Hoffmann von Fallersleben wohnte Anfang der 1850er Jahre mit seiner Frau Ida in Weimar.

Auferstanden aus Ruinen

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt Laß uns dir zum Guten dienen Deutschland, einig Vaterland Alte Not gilt es zu zwingen und wir zwingen sie vereint Denn es muß uns doch gelingen daß die Sonne schön wie nie über…

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

August Heinrich, Sprachforscher und Dichter, geb. 2. April 1798 zu Fallersleben im Braunschweigischen, wonach er sich H. von Fallersleben nannte, besuchte 1816 die Universität Göttingen, um Theologie zu studieren, widmete sich aber, von Benecke angeregt, mit Vorliebe dem Studium der…

Bibliothekar auf Corvey

Als der Großherzog von Sachsen-Weimar die Finanzierung von Hoffmanns und Oskar Schades "Weimarischen Jahrbüchern für deutsche Sprache, Literatur und Kunst" einstellte, mußte sich Hoffmann - nun schon 62 Jahre alt - abermals um eine neue Tätigkeit bemühen. Durch Vermittlung seines…

Carolyne zu Sayn-Wittgenstein und Prinzessin Marie

Carolyne zu Sayn-Wittgenstein hatte sich von ihrem Ehegatten getrennt und lebte mit ihrer großen Liebe - Franz Liszt - in Weimar zusammen. Als Wohnsitz hatten sie die "Altenburg" gekauft.Hier entstanden Liszts große Werke, hierher strömten Künstler aus ganz Europa. Die…

Das Lied der Deutschen nach Hoffmanns Tod

Hoffmann ist noch nicht begraben, da wird die Legendenbildung schon fortgeschrieben, die er mit seinen Lebenserinnerungen in " Mein Leben " selbst begonnen hat. Ernst Scherenberg verfaßte einen Nachruf auf Hoffmann von Fallersleben, den er bei der Beerdigung am offenen…

Der schönste Wunsch

Der schönste Wunsch auf diesem Erdenrund, Den ich dem Himmel schon so oft tat kund Und den ich täglich heg´ im Herzensgrund Ihn kündet heute Dir der Mund: Sei heiter und Sei bald gesund! Zum 11 April 1860 - Weimar…

Deutschland, Deutschland über alles – Kurt Tucholsky

Berliner Konsortium legt Neufassung der bekannten Deutschland-Kritik auf Es war eines der umstrittensten Bücher am Ende der Weimarer Republik: Kurt Tucholskys "Deutschland, Deutschland über alles". Ein Bilderbuch gegen Militarismus, Richterkaste, Untertanentum und Bürokratie. So gehörte es folgerichtig zu den Werken,…

Deutschlandlied wird Nationalhymne

Der Kampf für die deutsche Einheit war in der Zeit vor der Revolution 1848 /1849 dem sogenannten Vormärz, untrennbar verbunden mit dem Kampf für Bürger- und Menschenrechte. Mehr als 10 Jahre hat Hoffmann in diesem Kampf eine wichtige Rolle gespielt,…

Du rosige Apfelblüte

Du rosige Apfelblüte, Du blaues Vergißmeinnicht! O daß Dich Gott behüte. Eh´ noch mein Auge bricht! Wie aus dem Lenzgefilde Blickt ein Vergißmeinnicht, So blicket Lieb´ und Milde Aus Deinem Augenlicht. Und wie die Apfelblüte Aus ihrer Knospe bricht, So…

Einmal frei atmen

Und dann wird der Hoffmann Hofpoet und verrät zum erstenmal ein altes Prinzip. Wie viele Kampfgedichte hat er verfaßt gegen die "Pensionsbezieher", die sich mit "Schweigetalern" kaufen lassen Dingelstedt, Geibel und Freiligrath hat er verteufelt. Jetzt schreibt er am 4.2.1854…



"Weimar" im Archiv:

  • Der schönste Wunsch
    Der schönste Wunsch auf diesem Erdenrund, Den ich dem Himmel schon so oft tat kund Und den ich täglich heg´ im Herzensgrund Ihn kündet heute Dir der Mund: Sei heiter und Sei bald gesund! Zum 11 April 1860 – Weimar – Zum Geburtstage seiner Frau Ida
  • Deutschland, Deutschland über alles – Kurt Tucholsky
    Berliner Konsortium legt Neufassung der bekannten Deutschland-Kritik auf Es war eines der umstrittensten Bücher am Ende der Weimarer Republik: Kurt Tucholskys „Deutschland, Deutschland über alles“. Ein Bilderbuch gegen Militarismus, Richterkaste, Untertanentum und Bürokratie. So gehörte es folgerichtig zu den Werken, die ab 10. Mai 1933 der Bücherverbrennung von Nazis und verblendeten Studenten zum Opfer fiel. […]
  • Du rosige Apfelblüte
    Du rosige Apfelblüte, Du blaues Vergißmeinnicht! O daß Dich Gott behüte. Eh´ noch mein Auge bricht! Wie aus dem Lenzgefilde Blickt ein Vergißmeinnicht, So blicket Lieb´ und Milde Aus Deinem Augenlicht. Und wie die Apfelblüte Aus ihrer Knospe bricht, So blühet Lieb´ und Güte Aus Deinem Angesicht. O daß Dich Gott behüte, Eh´ noch mein […]
  • Goethescher Farbenwechsel
    Der Goethe war fürs Vaterland und deutsche Freiheit einst entbrannt: Er schrieb den Egmont, Götz und Faust, daß manchen Fürsten jetzt noch graust. Doch Herr von Goethe ward er bald, für Vaterland und Freiheit kalt; Ei, wie es wunderlich doch geht! Der Goethe ward ein Hofpoet. Der Goethe lobte Hutten sehr, bewies ihm eine große […]
  • So viele Blumen (Nach Edward´s Tode)
    So viele Blumen blühen nun, Mein Blümchen blüht nicht mehr; Die Stätte, wo´s noch neulich stand, Die ist nun wieder leer. Ich wandle durch die Blüthenwelt Allein mit meinem Schmerz, Und niemand kennt und theilet ihn Als nur ein Mutterherz. Was blickt ihr Blumen mich so an? So hat mein Kind geblickt Aus seinen blauen […]
  • Wie fühl ich mich verloren hier (Weimar)
    Wie fühl ich mich verloren hier an dieses Flusses Strand ! Die Welt verschwimmt im Nebel mir, als wär´s ein Geisterland Ein Schatten irr ich still einher wie in der finsteren Nacht; Furchtsam mein Gang, mein Atem schwer, nichts, was mir Freude macht Der Nebel schleiert alles ein, soweit das Auge schaut. Gestorben scheint die […]


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