Im Walde möcht ich leben

Im Walde möcht´ ich leben
zur heißen Sommerzeit,
der Wald, der kann uns geben
viel Lust und Fröhlichkeit.

In seine künlen Schatten
winkt jeder Zweig und Ast
das Blümchen auf den Matten
nickt mir: „Komm, lieber Gast!“

Wie sich die Vögel schwingen
im hellen Morgenglanz!
Und Hirsch´ und Rehe springen
so lustig wie zum Tanz

Von jedem Zweig und Reise
hört nur, wie´s lieblich schallt!
Sie singen laut und leise:
„Kommt, kommt zum grünen Wald!“

Text: Hoffmann von Fallersleben – 1835 (1798-1874)
Musik: Carl Friedrich Zelter (1758-1832)

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