Kindheit und Jugend

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Hoffmanns Kindheit und Jugend im Detail:

Ende der Franzosenzeit

Das Ende der Franzosenzeit war auch die Zeit der Loslösung Hoffmanns vom Elternhaus. Er wechselte auf das Catherineum in Braunschweig, um sich auf das Studium vorzubereiten. Er lernte latein und greichisch, übersetzte Virgil und Horaz und las immer wieder Theodor Körner, der nicht nur gedichtet hatte, sondern auch im Lützowschen Freikorps kämpfte Zunehmend schreib er aber auch selbst: Aus Anlaß eines landesweit gefeierten Friedensfestes am 24.Juli dichtete Hoffmann auf eine bekannte zeitgnössische Melodie ein Lied, das mit großem Erfolg von der jungen Schützengilde aufgeführt wurde, sein Vater lobte ihn und Hoffmann ließ einig Bögen davon drucken. Insgesamt war er aber…

Erste Veröffentlichungen

Hoffmann faßt im Mai 1815 den Entschluß, Hannover für immer zu verlassen. Über die Verhältnisse im Lande schreibt er an seinen Bruder, der von Hannover aus nach Berlin gewechselt war: Der alte Adel schlinget neue Bande und unterjocht die Freiheit weit und breit, den stillen Bürger schreckt der große Neid, Willkür und Selbstsucht herrscht im Vaterlande. Hier kann wohl nie dereinst mein Glück erblühen, wohl nie mein Mut in diesen Fesseln glühen, drum will ich diesem schnöden Land entfliehen. Gott gab der Reiche viel auf dieser Erde, Er wandelt auch in Freude die Beschwerde, drum lodere meine Glut auf fremden…