Deutsche Nationalhymne

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Die Geschichte der Deutschen Nationalhymne: Von Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 auf Helgoland geschrieben, erst 1922 von Friedrich Ebert zur Nationalhymne erklärt, nachdem insbesondere die erste Strophe mit ihrem “Deutschland über Alles” im ersten Weltkrieg zur Helden-, Opfer- und Kriegsmusik wurde. Die Nationalsozialisten sangen die erste Strophe der Nationalhymne gemeinsam mit dem Horst-Wessel-Lied  in der Bundesrepublik sang man nur die dritte Strophe von Deutschland Deutschland über alles.

Die Einheit der Macht hat Vorrang

Doch diese verlogene biedermeierliche Gemütlichkeit hat in sich eine böse Aggressivität im Namen der Macht des Reiches. Zunächst klingt es als stolze Großartigkeit: "Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Deutschen Unterpfand". Analysieren wir, was darin liegt: Erstens: Die Reihenfolge, zugleich die Rangordnung des Wesentlichen, ist entscheidend: Einigkeit und Recht und Freiheit. Einigkeit als Einheit Deutschlands an die Spitze gestellt, bedeutet: Zuerst Einheit, das Recht kommt hinterher, und nach dem Recht kommt noch die Freiheit. Während für ein politisches, das heißt republikanisches Denken die Sache umgekehrt liegt: Erst die Freiheit, aus ihr das Recht und dann schließlich die Einheit. Die falsche Reihenfolge in der Hymne hat die Grundgesinnung ausgesprochen. Zweitens: Wenn die Einheit, statt unter Bedingungen gestellt zu sein, zum Absoluten wird, so ist die Folge: Die Einheit der Macht als Macht hat unter allen Umständen den Vorrang. Auf Freiheit muß…

Deutschland ist mächtiger als alles

"Deutschland, Deutschland über alles: Das kann, wie die Forschung längst bewiesen hat, nichts anderes heißen als:   Deutschland ist mehr, ist größer, ist mächtiger als alles, sofern es seine politische Einheit gewinnt." Walter Jens,in: Die Zeit, Nr. 39, 1986

Ihren guten alten Klang

Und singt er von deutschen Frauen, deutschem Wein und deutschem Sang, dann ist ihm bekannt, daß dies alles sehr gute Dinge sind, aber nicht besser als anderswo. Sie sollen ja auch nur ihren "guten alten Klang" bewahren. Golo Mann, Vorwort zur Broschüre des hessischen Kultusministeriums, 1989

Hört ihr Völker was wir singen

Hört ihr Völker was wir singen: Wir sind stolz auf unser Land ! Was wir bauen und erbringen, schaffen wir mit Herz und Hand. Stets nach vorn, den Blick nach oben niemals Zwietracht, Haß und Pein, voller Mut den Kopf gehoben das soll uns`re Größe sein. Friede, Freiheit und Vertrauen für die Menschen dieser Welt. So, daß unser Volk mit allen brüderlich zusammenhält. Einig laßt uns sein – doch gegen jede Form der Tyrannei. Uns`re Herzen sei`n verbunden allen Völkern – hoch und frei. Niemand soll auf Erden hungern, nie dem andern Sklave sein. Wohlstand, Fortschritt, ehrlich streben - dafür stehen wir hier ein. Einigkeit und Recht und Freiheit dazu reichen wir die Hand. Mögen alle Länder blühen, blühe unser Vaterland. "Neue Deutsche Nationalhymne" von Ralf Geisendörfer, Januar 2000 (Hier aufgenommen mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. Ralf Geisendörfers Internetseite finden…

Deutschlandlied – Zitate

Deutschlandlied-Zitate: Reaktionen und Parodien auf die "Dümmste Parole der Welt" (Nietzsche) - Was sagen andere über das Deutschlandlied-Zitate. Sein Heil und sein Glück So ist es denn auch gerade das Lied, das uns Deutschen am heiligsten erscheint, ein großes Lied der Sehnsucht. Viele, in anderen Völkern, verstehen es nicht. Sie wollen gerade in jenem Lied etwas Imperialistisches erblicken, das doch von ihrem Imperialismus am weitesten entfernt ist. Denn welch schönere Hymne für ein Volk kann es geben als jene, die ein Bekenntnis ist, sein Heil und sein Glück in seinem Volk zu suchen und sein Volk über alles zu stellen, was es auf dieser Erde gibt. Adolf Hitler, 1937 Das germanische Ideal Und wenn Hoffmann als zweite Strophe dichtete: "Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang" so sind, mit dieser Würdigung der deutschen Frau über ein Jahrtausend christlicher…