Sommer

Der Sommer kommt der Frühling flieht

Der Sommer kommt, der Frühling flieht, Schon singt kein Vogel mehr sein Lied; Vor Arbeit und Geschäftigkeit Verstummt die Freude weit und breit. Des Alltags wird es keinem klar, Daß es noch neulich Frühling war, Auch sonntags denkt man kaum zurück, Nur in der Zukunft sucht man´s Glück. Ich hang´ an der Vergangenheit, An jener […]

| | 1827


Der Sommer ist gekommen

Der Sommer ist gekommen für das deutsche Vaterland Frisch auf drum deutscher Michel jetzt nimm die Sens und die Sichel Alle Welt fort ins Feld Frisch und froh wie ein Held Nimm die Sichel in die Hand und schneide, schneid und ernte! Text: Hoffmann von Fallersleben – Sommer 1843 Gerstenberg merkt zu diesem Lied an: […]

| | 1843


Der Sonntag ist gekommen (Sonntag)

Der Sonntag ist gekommen, Ein Sträußchen auf dem Hut, Sein Äug´ ist mild und heiter, Er meint´s mit allen gut. Er steiget auf die Berge, Er wandelt durch das Tal, Er ladet zum Gebete Die Menschen allzumal. Und wie in schönen Kleidern Nun pranget jung und alt, Hat er für sie geschmücket Die Flur und […]

| | 1855


Der Sommer (Der Sommer)

Der Sommer, der Sommer, Das ist die schönste Zeit: Wir ziehen in die Wälder Und durch die Au´n und Felder Voll Lust und Fröhlichkeit. Der Sommer, der Sommer, Der schenkt uns Freuden viel: Wir jagen dann und springen Nach bunten Schmetterlingen Und spielen manches Spiel. Der Sommer, der Sommer, Der schenkt uns manchen Fund: Erdbeeren […]

| | 1865


Lustig ist das Bienenleben

Lustig ist das Bienenleben! Lustig in dem Sonnenschein Um die duft´gen Bäume schweben, Kosten edlen Blütenwein! Alles horchet, wenn sie summen In die Sommerwelt hinein, Ja die Lüfte selbst verstummen, Lauschen ihren Melodein. Bei der ersten Morgenhelle Sind sie munter und bereit, Sie verlassen ihre Zelle, Und kein Weg ist je zu weit. Darum will […]

| | 1873


O Sommermorgen

O Sommermorgen, wie bist du so schön, So schön im Tal und auf den Höh´n! Wenn´s Morgenrot aus Osten strahlt Und golden den Saum der Wolken malt Und mit immer glänzend röterer Glut Auf den Wipfeln der dunkelen Wälder ruht; Wenn Halm´ und Blumen in Flur und Au Frisch duften im kühlen Morgentau; Wenn durch des […]

| | 1873


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