Nun wird so braun und falbe (Im Herbste)

Allgemein | | 2005

Nun wird so braun und falbe
Das schöne Sommerlaub;
Schon rauscht es von den Bäumen
Und ist der Winde Raub.

Bald fällt durch kahle Reiser
Der kalte Schnee herab;
Der Wald ist öd´ und traurig,
Die Erde wie ein Grab.


Schon sind mit dürrem Laube
Die Pfad´ im Wald bestreut,
Als sollten wir nicht wandeln,
Wo wir uns jüngst gefreut.


Laß rauschen, immer rauschen!
Die Hoffnung bleibt bestehn,
Die Hoffnung auf den Frühling,
Die kann kein Wind verwehn.

-1859