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Der deutsche Philister, das bleibet der Mann auf den die Regierung vertrauen noch kann der passet zu ihren Beglückungsideen der läßt mit sich alles gutwillig geschehn
Befohlenermaßen ist er stets bereit zu stören, zu hemmen den Fortschritt der Zeit zu hassen ein jegliches freies Gemüt und alles, was lebet, was grünet und blüht
Sprich, deutsche Geschichte, bericht es der Welt wer war doch dein größter berühmtester Held Der Deutsche Philister, der Deutscheste Mann der alles verdirbt was man Gutes begann
Was schön und erhaben, was wahr ist und recht das kann er nicht leiden, das findet er schlecht so ganz, wie er selbst ist, so kläglich, gemein hausbacken und ledern soll alles auch sein
Solange der Philister regieret das Land ist jeglicher Fortschritt daraus wie verbannt denn dieses erbärmliche feige Geschlecht das kennet nicht Ehre, nicht Tugend und Recht
Du Sklav der Gewohnheit, du Knecht der Gewalt käme dein Simson, o käm er doch Bald Du Deutscher Philister, du gräßlichste Qual o holte der Teufel dich endlich einmal
Doch leider hat Beelzebub keinen Geschmack an unsern Philistern, dem lumpigen Pack und wollten sie selber hinein in sein Haus so schmiß der die Kerle zum Tempel hinaus)
8. Juni 1843

(von der CD der "Grenzgänger", Preis der Deutschen Schallplattenkritik |