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Die Trommel schlagt, zum Krieg hinaus mit Spießen, Degen, Flinten ! Fürwahr, es ist ein harter Strauß ! Wir ziehen hinaus mit Mann und Maus, und keiner bleibt dahinten.
Und als die wilde Schlacht begann, da sollten wir uns schlagen. Da sprach ich: Gebt mir meinen Mann - was geht mich euer Krieg denn an ? - will mich mit ihm vertragen.
Der Rat war überraschend neu den Tapferen wie den Feigen. Ein jeder sprach: Bei meiner Treu ! Ich bin kein Tiger, bin kein Leu, ich will mich menschlich zeigen.
Und so dachte bald auch der Feind er ließ die Fahnen senken: Wir wollen brüderlich vereint, so lang‘ uns noch die Sonne scheint, an etwas Besseres denken. -
Da zechten wir auf den Vertrag, und sangen Friedenslieder; und als vorbei war das Gelag, sprach jeder: ach, wann kommt der Tag, wann schlagen wir uns wieder !
Nach Gerstenberg ist das Gedicht eine Satire auf Breslauer Zustände und am 20. Mai 1836 auf dem Breslauer Dürerfest gesungen, um gewisse Reibungen in den dortigen Künstlerkreisen zu schildern. 1836 |