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Es waren einmal zwei Drohnen, die wollten nicht werken und fronen. Sie quälten beide sich um Nahrung gar nicht sehr; die eine tat gar nichts, die andere nicht viel mehr.
Da sprach die eine zur anderen: Beschwerlich ist das Wandern. Ich weiß ein schönes Haus mit Speis´ und Trank vollauf, komm, laß uns dahin richten fein eilig unseren Lauf.
Es sollen uns die Bienen das Brot schon mit verdienen; und lassen sie uns nicht gutwillig in das Haus, so stürmen wir hinein und jagen sie hinaus.
Kaum war die Nacht gewichen, so kamen die Drohnen geschlichen; sie klopften nicht erst an, sie zogen keck hinein, man hieß die stolzen Gäste ganz gottwillkommen sein.
Da lebten im Saus und Brause die Drohnen in dem Hause. Sie aßen, tranken dort den ganzen lieben Tag, sie tranken und sie aßen, was einer nur vermag.
Die Bienen darob sich beklagten und endlich die Gäste fragten: Ihr Drohnen wollt nichts tun - sagt an, was fällt euch ein ? In unserem Staate hier muß jeder tätig sein.
Da sprachen die Drohnen zu ihnen: Ihr lieben, guten Bienen! Altadelig sind wir, ein freigeboren Geschlecht; daß ihr uns müßt ernähren, das ist ja unser Recht.
Die adeligen Drohnen, sie wollten nicht werken und frohnen, sie lebten nach wie vor in kummerloser Ruh´, und wurden immer mehr, und schmausten immerzu.
Das hat den die Bienen verdrossen, und sie haben einen Bund geschlossen. Da war die Sache bald und gründlich abgemacht: sie schlugen eines Tages die große Drohnenschlacht.
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