Aus dürrem Stabe wird das Laub noch brechen und auch der nackte Felsen wird noch grün. Du darfst ein Wort, ein einzig Wort nur sprechen, und unsere ganze Hoffnung wird erblüh´n
Nur in der Hoffnung ruht das schön‘re Leben, die Hoffnung ist auch unser Heil und Hort, Du gibst uns alles, willst Du Hoffnung geben, und unser ganzes Hoffen ist ein Wort.
O sprich Ein Wort in diesen trüben Tagen, wo Trug und Knechtssinn, Lug und Schmeichelei die Wahrheit gern in Fesseln möchten schlagen, mein König, sprich das Wort: Das Wort ist Frei
Text: Hoffmann von Fallersleben , am 19. Juli 1842
Hoffmann von Fallersleben - Verfasser des Deutschlandliedes, seit 1922 die deutschen Nationalhymne. Autor von Kinderliedern, revolutionären Gedichten im Vormärz, Sprachforscher und Bibliothekar.
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