Fallersleben-Jahr: 1844

Das Leben des Hoffmann von Fallersleben

Auszug aus Breslau

Am Neujahrsmorgen schreibt Hoffmann an Karl Milde und teilt ihm seinen Entschluß mit, Breslau zu verlassen und dankt ihm für alles, was er und seine Familie für ihn getan haben. Die Antwort kommt umgehend. Am 3. Januar 1844 schreibt Karl Milde an Hoffmann von Fallersleben: „Seitdem du Dichter, politischer Dichter von Profession – ohne politische […]

Montag. 01. Januar 1844 in: Biographie |


Wohnung, Essen und Trinken ist viel

Am 19.2.1844 schreibt er aus Eichberg an seinen Freund Ernst Resch in Breslau: Wohnung, Essen und Trinken ist viel, sehr viel, ja für die meisten Menschen alles, aber für mich nur sehr wenig. Der Freund hat etwas Edleres, Besseres dem Freunde zu geben, seine Liebe. Alle Gaben der Welt können diese nicht ersetzen. Nur über […]

Montag. 19. Februar 1844 in: Biographie |


Krach mit den Gebrüdern Grimm

Am 24. Februar hatte Wilhelm Grimm Geburtstag. Hoffmann beschließt, am Abend hinzugehen. Er hatte gehört, daß Studenten Wilhelm Grimm und seinem Bruder einen Fackelzug bringen wollten. Er wird sehr herzlich von der Familie empfangen, dann kommt der Fackelzug, Gendarmen und Polizisten gehen voran, offensichtlich um zu verhindern, daß aus dem Umzug eine politische Kundgebung wird. […]

Samstag. 24. Februar 1844 in: Biographie |


Es ging ein Handwerksbursche

Es ging ein Handwerksbursche noch spät im Dämmerschein, da fiel er unversehens in eine Grub´ hinein. Und unten in der Grube, da stöhnt´ s und regt es sich. Das ist ein Wolf, so denkt er, O Gott, wie rett´ ich mich! Den Wolf sich abzuwehren, heult er so gut er kann; gleich fängt sein Hausgenosse […]

Montag. 11. März 1844 in: Politische Gedichte | |


Holdorf in Mecklenburg

Hoffmann begibt sich nach Holdorf in Mecklenburg, wohin ihn Rudolf Müller mehrfach eingeladen hatte. Er kommt am 12. März abends in Schwerin an, Müller holt ihn auf der Post ab. Die beiden Männer mögen sich sofort. Nach dem Tode seines Bruders und seiner Mutter, dem Zerwürfnis mit Karl Milde in Breslau und den Gebrüdern Grimm […]

Dienstag. 12. März 1844 in: Biographie |


So sei gegrüsst viel tausendmal

So sei gegrüsst viel tausendmal, holder Frühling! Willkommen hier in unserm Tal, holder Frühling Holder Frühling, überall grüßen wir dich froh mit Sang und Schall, mit Sang und Schall. Du kommst, und froh ist alle Welt, Holder Frühling! Es freut sich Wiese, Wald und Feld, Holder Frühling! Jubel tönt dir überall, Dich begrüßet Lerch´ und […]

Sonntag. 24. März 1844 in: Frühling | |


Was lange währt wird gut

Mit meinem Liebchen an der Hand ist mir die Zeit entflohen O weh mir armen Lieutenant, wie lange wart´ ich schon! Bezög ich doch nur bald, ja bald la la la la la la la la la la Das Kapitänsgehalt! Zehn Jahre bin ich Kandidat, zum Warten wie verdammt. O glücklich wer ein Liebchen hat […]

Samstag. 06. April 1844 in: Politische Gedichte | |


Lauter Triftige Gründe

„Deutscher Mann, willst du sprechen nicht auch ein freies Wort?“ O nein, ich kann nicht sprechen, es ist hier nicht am Ort. Ich will noch werden allerlei, und wenn ich sprech ein bißchen frei, so werd´ ich weiter nichts. „Deutscher Mann willst du sprechen nicht auch so frei wie wir?“ O nein, ich kann nicht […]

Dienstag. 30. April 1844 in: Politische Gedichte | |


Es ist ein König in der Welt (Le roi est mort, vive le roi!)

Es ist ein König in der Welt, der hat das größte Reich, ´s ist keiner ihm an Gut und Geld und Macht und Ansehen gleich. Ich sag´ s euch, wenn ihr´ s noch nicht wißt, ich sag´ s euch, wer der König ist. Von Gottes Gnaden ist auch er, und was er tut, ist gut, […]

Mittwoch. 01. Mai 1844 in: Gedichte |


Ein erster Mai (Der erste Mai)

Ein erster Mai – nur eine Hoffnung die Hoffnung, die der Frühling gibt. O Vaterland, was soll das Herz tun das dich so treu und innig liebt? Es soll aus diesem Frühling lernen daß auch dein Frühling einst erscheint Ein Mai, der jede Träne trocknet die jetzt um dich die Liebe weint Und doch betrübt […]

Mittwoch. 01. Mai 1844 in: Frühling | Politische Gedichte | |