Fallersleben-Jahr: 1846

Das Leben des Hoffmann von Fallersleben

Nun zu guter Letzt (Geleitslied)

Nun zu guter Letzt geben wir dir jetzt auf die Wanderung das Geleite. Wandere mutig fort ! Und an jedem Ort sei Dir Glück und Heil zur Seite ! Wandern müsssen wir auf Erden: Unter Freuden und Beschwerden geht hinab, hinauf unser Lebenslauf – das ist unser Los auf Erden. Bruder, nun ade ! Scheiden […]

Montag. 16. Februar 1846 in: Auf der Flucht | |


Elvira Detroit

Hoffmann folgte der Einladung von Wilhelm von Nathusius, einem Bruder Philipps, nach Königsborn. Hier traf er eine Jugendfreundin der Hausfrau – Elvira Detroit. Diese selbständige und freisinnige junge Frau, die für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen hatte und als Erzieherin in Warschau bei einer russischen Familie lebte, hat das Schicksal des Dichters nur kurze Zeit […]

Samstag. 21. Februar 1846 in: Biographie |


Frühlings Ankunft

Grüner Schimmer spielet wieder drüben über Wies und Feld Frohe Hoffnung senkt sich nieder auf die stumme trübe Welt Ja, nach langen Winterleiden kehrt der Frühling uns zurück will die Welt in Freude kleiden will uns bringen neues Glück Seht, ein Schmetterling als Bote Zieht einher in Frühlingstracht, Meldet uns, daß alles Tote Nun zum […]

Dienstag. 07. April 1846 in: Frühling | |


Des Frühling Einladung

Wer steht auf unserm Anger und winket uns zu? Der Frühling im sonnigen Glanze: Kommt alle herbei von Berg und Tal Zum Ringelrosentanze! Kommt und springet nun froh, froh. froh! Kommt und singet hallo, ho ho! Heißa! Jeglichem reich´ ich einen Kranz Zum Ringelrosentanz. Wer singt und flattert hoch in den Himmel empor? Und jubelt […]

Dienstag. 07. April 1846 in: Frühling | |


Tod Henriettes von Schwachenberg

Am 18. April erhält Hoffmann die Nachricht vom Tode Henriettes von Schwachenberg, der ihn tief erschüttert. In Zahrenstorf trifft er den Studenten Friedrich Zarncke, der ihn später auch in Holdorf besucht. Es geht um ein Buch zur deutschen Philologie. Am 6. Mai geht Hoffmann mit Rudolf Müller nach Schwerin und von dort aus direkt weiter […]

Samstag. 18. April 1846 in: Biographie |


Meinen Knaster (Tabak) bau ich mir

Meinen Knaster bau´ ich mir das ist doch viel gescheiter, als daß du dir kaufen mußt den teuren roten Reiter. Ha, ha, Ha – alte Welt du magst zahlen, beten, hungern und nach Fürstengnad´ und Gunst dein ganzes Leben lungern. Stets ergiebig ist mein Mais und er gedeiht gar wacker. Dein Erdäpfel faulen Dir noch […]

Samstag. 25. April 1846 in: Auf der Flucht | Die CD | Politische Gedichte | |


Texanische Lieder

In Wandsbek kümmert er sich um den Druck seiner „Texanischen Lieder“. Er hatte seinen ausgewanderten Freunden versprochen, die Lieder drucken zu lassen. In seinen Lebenserinnerungen schreibt Hoffmann, daß er selber nur noch zwei Exemplare besaß. Das Büchlein war sehr selten. Es erschien ohne Jahr, mit fingiertem Druckort und vor allem anonym – 31 Lieder enthielt […]

Freitag. 22. Mai 1846 in: Biographie |


Neue Liebe bei Nathusius

Von Ende Mai an ist er wieder in Mecklenburg, aber schon zwei Wochen später wieder unterwegs. Er fährt zu Nathusius nach Althaldensleben. Maria steuerte einige Kompositionen zu einer neuen Ausgabe seiner Kinderlieder bei. Am 24.7.1846 schreibt er von dort an Robert Prutz in Berlin: „Haben Sie sich Hillebrands dritten Teil seiner deutschen Nationalliteratur angesehen ? […]

Freitag. 22. Mai 1846 in: Biographie |


Besuche

Mitte August 1846 ist Hoffmann in Leipzig und übergibt Engelmann die neue Auflage seiner Kinderlieder. Er besucht Mendelssohn und Lortzing, der im Begriff ist, als Kapellmeister nach Wien zu gehen. Sie reden über die Zustände in Österreich. Vom 17. August an besucht er seine Verwandten in Braunschweig. Er sieht Ida, die ihn zum erstenmal richtig […]

Samstag. 22. August 1846 in: Biographie |


Sozialismus und Kommunismus

In seinen Briefen schreibt er mehr, so am 25.9.1846 aus Wetter an der Ruhr, an Rudolf Müller in Holdorf. „Im Herzogtum Sachsen geriet ich in die religiösen Bewegungen hinein, im Bielefeldischen war ich nun mitten in den sozialistischen und kommunistischen. Jene konnten mich nicht weiter reizen, ich blieb ihnen so fern, wie ich es von […]

Freitag. 25. September 1846 in: Biographie |