Fallersleben-Jahr: 1849

Das Leben des Hoffmann von Fallersleben

März und April

Freiheit wollte das Volk durch Verfassung breitester Basis aber es folgt auf den März immer ein erster April.

Donnerstag. 15. März 1849 in: Politische Gedichte | |


Der Soldat als Affe

Was doch ein Affe nicht kann er exerziert militärisch und zum achtzehnten März spielt er Soldat in Berlin.

Sonntag. 18. März 1849 in: Politische Gedichte | |


Potsdam – Berlin – Braunschweig

Ich mußte jetzt wegen meines Wartegeldes nach Potsdam. Justizrath Pfeiffer in Berlin besorgte es mir. Dann zog es mich wieder nach Braunschweig. Ich miethete mir eine Wohnung bei einem Bekannten und wartete auf besseres Wetter. Auf einige Tage besuchte ich dann meine Heimat und meinen Freund Grete in dem benachbarten Vorsfelde , und fand mich […]

Sonntag. 01. April 1849 in: Biographie |


Freiligrath und Engels

Ich wendete mich dem Rhein zu, um auf seiner preußischen Seite einen Wohnsitz mir zu wählen. In Köln traf ich mit Freiligrath zusammen. Er hatte sich mit seiner Familie hier niedergelassen. Ich verlebte mit ihm hier und in Düsseldorf einige frohe Tage. Die Rheinische Zeitung war als “ Neue Rheinische Zeitung “ wieder ins Leben […]

Donnerstag. 12. April 1849 in: Biographie |


Paulskirche und das Parlament

Den 20. April setzte ich meine Reise fort und traf den 22. in Frankfurt ein. Der Zweck meiner Reise war, Itzstein zu sprechen und das Parlament kennen zu lernen. Beides erreichte ich. Der Eindruck, den die ganze Parlamentsgeschichte auf mich machte, war kein erfreulicher: es kam mir immer vor, als ob ein anfangs blühendes Geschäft […]

Freitag. 20. April 1849 in: Biographie |


Sag wo ist Vetter Michels Vaterland

Sag wo ist, sag wo ist Vetter Michels Vaterland sag wo ist, sag wo ist Vetter Michels Vaterland Wo Belagerungszustand ein Recht ist und das Volk ein gehorsamer Knecht ist wo die Volksvertreter Philister sind und die ärgsten Heuler die Minister sind Da ist Vetter Michels Vaterland da ist Vetter Michels Vaterland Sag wo ist, […]

Samstag. 28. April 1849 in: Allgemein | |


Eisen bricht die Not

Heute gilt nicht: Not bricht Eisen! – weil die Not am ärgsten droht, gilt es heute zu beweisen; Eisen, Eisen bricht die Not. Brüder, Freiheit oder Tod! Eisen, Eisen bricht die Not! Ja, sie haben uns verraten und gespielt das alte Spiel, und mit Ränken und Soldaten uns gebracht um unser Ziel. Brüder, Freiheit oder […]

Donnerstag. 03. Mai 1849 in: Politische Gedichte | |


Ich habe den Bürgerkrieg in seine Anfängen mitgemacht

„Ich habe den Bürgerkrieg in seine Anfängen mitgemacht. Den 3. Mai war ich mit auf der großen Volks-versammlung in Kaiserslautern , begleitet von meinen „drei Sommerliedern“, welche der Stimmung des Tages entsprachen. Als ich am Abend eintraf, führte mich mein Wirt, der mich vom Jahre 43 kannte, auf die Volksversammlung. Als man meiner gewahr ward, […]

Donnerstag. 03. Mai 1849 in: Biographie |


So viel der Mai auch Blümlein beut

So viel der Mai auch Blümlein beut Zu Trost und Augenweide, Ich weiß nur eins das mich erfreut: Das Blümlein auf der Heide! Ich seh´ vergrünen und verblüh´n Die Welt im Frühlingskleide, Du aber bleibst mein Immergrün, Du Blümlein auf der Heide! Kein Winter kann, o Blümelein, Dir je was tun zu Leide – Ich […]

Samstag. 05. Mai 1849 in: Allgemein | |


Unergründliches gibt es wohl nicht

Unergründliches gibt es wohl nicht doch gäb´s ein solches unter dem Himmelszelt wär es die Dummheit gewiß.    

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |