Fallersleben-Jahr: 1849

Das Leben des Hoffmann von Fallersleben

Neid ist beneidenswert

Neid ist beneidenswert, wenn er trifft was edles und schönes und so wünsch ich denn mir Neider wie Sand an dem Meer

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Wer sich um Klatscherei grämt

Wer sich um Klatscherei grämt, muß noch nach dem Tode sich grämen Nesseln und Dornen pflanzt Klatscherei ihm an das Grab.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Sprechen und Singen

Sprich ! Und du bist mir näher, du bist geworden mein Mitmensch Sing ! Und wir sind in der Welt Brüder und Schwestern sogleich !

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Zwang Vernunft Freiheit

Dulde den Zwang der Vernunft, im Übrigen dulde den Zwang nie Mache dich frei ! Nur so wirst du ein würdiger Mensch.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Gutes und Böses

Gutes und Böses, es hält in der Welt doch ewig den Wettlauf Ach, und der Mensch ist der Tor, jedesmal rennet er mit.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Rein wie des Himmels Tau (Freiheit)

Rein wie des Himmels Tau, sich opfernd den Strahlen der Sonne, sei für der Freiheit Stern immer dein Streben und Tun.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Jämmerlich ward mir zu Mut (Jammergedichte)

Jämmerlich ward mir zu Mut, als ich sah, wie mit Jammergedichten Mehrten den Jammer der Welt unsere Poeten des Tags.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Persönliches | |


Arme Teufel

Wäre der Teufel auch tot, so lebten doch fort noch die Teufel Wenigstens arme genug, drum sich kein Teufel was schert.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Gott und Teufel | kapitalismus | |


Wäre der Arbeitstrieb in dem Menschen so unwiderstehlich

Wäre der Arbeitstrieb in dem Menschen so unwiderstehlich Stürben die Bummler aus schneller wie Fliegen im Herbst.

Freitag. 11. Mai 1849 in: kapitalismus | |


Poesie Elend Jammer

Macht doch die Poesie nicht auch noch zum Spittel und Zuchthaus ! Elend und Jammer genug gibt ja die Wirklichkeit schon.

Freitag. 11. Mai 1849 in: Dichtung und Wahrheit | Persönliches | |