Fallersleben-Jahr: 1855

Das Leben des Hoffmann von Fallersleben

Dein Geburtstag heute wieder

Dein Geburtstag heute wieder, Und der Frühling kommt zu mir, Und das schönste aller Lieder Säng´ ich heute gerne Dir. Fühl´ ich mich doch neu geboren Und des Lebens erst bewußt, Seit mein Herz Dich hat erkoren Zur Genossin meiner Lust. Laß mich nur den Glückwunsch sagen In des Glückes Überschwang: Höre meines Herzens Schlagen! […]

Mittwoch. 11. April 1855 in: Liebesgedichte | |


Der Sonntag ist gekommen (Sonntag)

Der Sonntag ist gekommen, Ein Sträußchen auf dem Hut, Sein Äug´ ist mild und heiter, Er meint´s mit allen gut. Er steiget auf die Berge, Er wandelt durch das Tal, Er ladet zum Gebete Die Menschen allzumal. Und wie in schönen Kleidern Nun pranget jung und alt, Hat er für sie geschmücket Die Flur und […]

Dienstag. 05. Juni 1855 in: Sommer | |


Wie fühl ich mich verloren hier (Weimar)

Wie fühl ich mich verloren hier an dieses Flusses Strand ! Die Welt verschwimmt im Nebel mir, als wär´s ein Geisterland Ein Schatten irr ich still einher wie in der finsteren Nacht; Furchtsam mein Gang, mein Atem schwer, nichts, was mir Freude macht Der Nebel schleiert alles ein, soweit das Auge schaut. Gestorben scheint die […]

Donnerstag. 15. November 1855 in: Persönliches | |


Wie mein Kind sich freuen kann!

Wie mein Kind sich freuen kann! Sieht es nur ein Licht, Sieht es nur ein Blümchen an, Lächelt sein Gesicht. Welche Freude wird es sein, Wenn´s im Frühlingsfeld Laufen kann im Sonnenschein Durch die Blumenwelt! Wie´s die Händchen dann erhebt Nach dem Schmetterling! Wie´s nach allem hascht und strebt! Nichts ist ihm gering. Und das […]

Samstag. 08. Dezember 1855 in: Kinderlieder | |