Suchergebnisse für "fallersleben"

Hoffmann von Fallersleben

Hoffmann von Fallersleben war ein früher Liedermacher, ein fahrender Sänger, ein Wolf Biermann, Hannes Wader oder Franz Josef Degenhardt des 19. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten, aber auch noch nach seinem Tode hatte er es mit der Zensur zu tun. Seine Gedichte waren lange verboten, in Preußen z.B. war zeitweise der ganze Verlag, in dem seine Bücher […]

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

August Heinrich, Sprachforscher und Dichter, geb. 2. April 1798 zu Fallersleben im Braunschweigischen, wonach er sich H. von Fallersleben nannte, besuchte 1816 die Universität Göttingen, um Theologie zu studieren, widmete sich aber, von Benecke angeregt, mit Vorliebe dem Studium der vaterländischen Litteratur, dem er auch in Bonn, wohin er sich 1819 wandte, treu blieb. Nachdem […]

Hoffmann von Fallersleben auf Corvey

Als der Großherzog von Sachsen-Weimar die Finanzierung von Hoffmanns und Oskar Schades “ Weimarische Jahrbücher für deutsche Sprache, Literatur und Kunst “ einstellte, mußte sich Hoffmann – nun schon 62 Jahre alt – abermals um eine neue Tätigkeit bemühen. Durch Vermittlung seines Freundes Franz Liszt und der Prinzessin Marie von Sayn-Wittgenstein, die in Weimar eine […]

Besuch in Fallersleben

Im elterlichen Hause wurden wir froh empfangen und wir fühlten uns wohl und glücklich. Obschon meine Zeit sehr in Anspruch genommen wurde durch den Familienverkehr, durch Spaziergänge und Besuche, so blieb mir doch noch manche Stunde zu ruhigem Arbeiten. Schon lange hatte ich daran gedacht, die vielen Geschichten, Schnurren und Witze, womit ich mich und […]

Hoffmann in Fallersleben

„Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin traf ich am 2. Juli in Fallersleben ein, hocherfreut, daß ich endlich unangefochten meine Heimat und mein Geburtshaus wieder betreten durfte. Als ich eben angekommen war, führte man mich in eine Volksversammlung. Ich war nicht wenig erstaunt über die völlig verwandelten ehrsamen Spießbürger. Wenn sie sonst zusammenkamen und sich […]

Arnold Ruge über Hoffmann von Fallersleben, 1847

Hoffmann von Fallersleben, vormals Professor in Breslau, gehört ursprünglich der altdeutschen Richtung an; seine Studien widmete er der deutschen Literatur, sie befreundeten ihn mit den Grimms und ihrer Schule; aber er unterscheidet sich von Uhland dadurch, daß er zuerst weniger romantisch und sodann satirisch-politisch auftrat. Schon im Musenalmanach von 1839 finden wir sein „Knüppel aus […]

Hoffmann von Fallersleben in Mecklenburg

Die ersten beiden Monate verbringt Hoffmann in Holdorf in Mecklenburg und arbeitet an neuen Kinderliedern. Eine neue Sammlung von Kinderliedern, mittlerweilen die dritte, entstand bis Ende Januar. Ab und an gerät ihm die harte Wirklichkeit in das Kindheitsidyll, wie in seinem Wiegenlied: Schlaf ein, mein liebes Kindlein ! Schlaf ein, mein süßes Herz ! Dich […]

Die Vertreibung aus Fallersleben

Hoffmann schildert in einem Brief vom Karfreitag 1843 an Karl Milde in Breslau, wie die Sache ausging: „Den Dienstag darauf ging mein Schwager zum Drosten. Dieser meinte, die Sache stünde bedenklich, er habe unsere Auseinandersetzung, die auf dem Amte liegt, gelesen, darauf ließen sich keine Domizilrechte gründen, er könne nicht raten zu einem weiteren Verbleiben. […]

Hoffmann von Fallersleben bekam allerlei Besuch auf Helgoland

Im Frühling und Sommer 1839 besuchte der Breslauer Literaturprofessor Heinrich Hoffmann von Fallersleben Österreich und die Schweiz und hatte Gelegenheit, die dortigen politischen Verhältnisse mit den vormärzlichen Zuständen in Deutschland zu vergleichen. Damals entstanden die unpolitischen Lieder, ein Tarnname für Gedichte, in denen er die üblen Erscheinungen in Staat und Gesellschaft, an Fürstenhöfen und beim […]

Fallersleben auf Helgoland

Die Heimatbeilage des- Osterholzer Kreisblattes, Heimat am Sonntag, vom 28. Mai 1967 berichtet über einen Spitzelbericht, der im Niedersächsischen Staatsarchiv gefunden wurde und der Details über Hoffmanns Aufenthalt auf Helgoland im August 1841 enthielt. Es folgen Auszüge aus diesem Bericht: „Man hatte einen gewissen Herrn „Kiesewetter aus St. Petersburg“ – vermutlich ist das ein Tarnname […]