Unpolitische Lieder II

Hört wie die Trommel schlägt (Kriegslied)

Alle: Hört, wie die Trommel schlägt! Seht, wie das Volk sich regt! Die Fahne voran! Wir folgen Mann für Mann. Hinaus, hinaus von Hof und Haus! Ihr Weiber und Kinder, gute Nacht! Wir ziehen hinaus, hinaus in die Schlacht mit Gott für König und Vaterland. Ein Nachtwächter von 1813: O Gott! Wofür? Wofür? Für Fürsten-Willkür, […]

Politische Gedichte | 1842


Nicht betteln nicht bitten

Nicht betteln nicht bitten nur mutig gestritten nie kämpft es sich schlecht für Freiheit und Recht Und nimmer verzaget von neuem gewaget und mutig voran so zeigt sich der Mann Wir wollen belachen die Feigen und Schwachen wer steht wie ein Held dem bleibet das Feld Einst wird es sich wenden einst muß es sich […]

Politische Gedichte | 1850


Welch ein kindlich frommes Streben (Das neue Jerusalem)

Welch ein kindlich frommes Streben! Welch ein inniger Verein !An dem Teetisch –Welch ein heilig reines Leben ! Welch ein Gottversunkensein !An dem Teetisch.Wenn sie ein Traktätchen lesen, nimmt die Seele höheren Schwung,An dem Teetisch –Und es schwelgt ihr ganzes Wesen in der GottvereinigungAn dem Teetisch. Ihres Glaubens süße Blüte duftet wie die RosenflurAn dem […]

Allgemein | 2005


Wir sind nicht reif (Herbstlied eines Chinesen)

Wir sind nicht reif !Das ist das Lied, das sie gesungen habenjahrhundertelang uns armen Waisenknabenwomit sie uns noch immer beschwichtendes Volkes Hoffen immer vernichtenden Sinn der Besseren immer betörenund unsere Zukunft immer zerstörenWir sind nicht reif?Reif sind wir immer, reif zum Glück auf Erdenwir sollen glücklicher und besser werdenReif sind wir, unsere Leiden zu klagenreif […]

Allgemein | 2005


Ihr habt gehoffet und vertraut (Häutiges)

Ihr habt gehoffet und vertraut:Im Wechsel sprießt ein Heil empor !Ihr habt den Wechsel nun geschaut,sagt an, was sproß daraus hervor?Personen wechseln Jahr für Jahr,wie Ihr´ s in jedem Staate seht;Er selber bleibt unwandelbar,solange sein Prinzip besteht. Wer auf das Drum und Dran nur baut,der ist fürwahr ein rechter Tor:Die Schlange wechselt ihre Hautund bleibet […]

Allgemein | 2005


Wir habens wahrlich trefflich weit gebracht (Suum Cuique)

Wir haben´ s wahrlich trefflich weit gebracht: Zur Strafe ward der Bürgerstand gemacht.Verwirkt sein Adeltum ein Edelmann, so wird und ist er bürgerlich fortan.Wie kommt zu solchem Eingriff doch der Staat? Der Adel soll behalten was er hat;und wie er seine Tugend trägt allein, soll er auch seines Lasters Träger sein. Hat man den Pranger […]

Allgemein | 2005


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