Heut noch sind wir hier zu Haus

Heut noch sind wir hier zu Haus, Morgen geht´s zum Tor hinaus, Und wir müssen wandern, wandern, Keiner weiß vom andern. Lange wandern wir umher Durch die Länder kreuz und quer, Wandern auf und nieder, nieder, Keiner sieht uns wieder. Und so wandr´ ich immer zu, Fände gerne Rast und Ruh, Muß doch weiter gehen, … Weiterlesen …

So mußt ich fliehn aus meiner Heimat

So mußt ich fliehn aus meiner Heimat – nur meine Sehnsucht kreiste stumm, wie der verjagte Adler kreiset, um sein zerstörtes Nest herum. Es wollte keine Hoffnung grünen hinieden dem Verbannten mehr; dem Heimatlosen blieb verboten zur Heimat jede Wiederkehr. Wie wehrend mit dem Flammenschwerte vorm Paradies der Engel stand: so wehrten Jahre lang Gensdarmen … Weiterlesen …

In der Fremde

Wie lange soll ich noch fern dir sein? O Heimat! Ich habe vergebens gewünscht und gehofft, Vergebens nach dir mich gesehnt so oft, O Heimat! Wer fühlt mein Leiden, wer tröstet mich? 0 Heimat! Wer stillet mein heißes Verlangen nach dir? Wer trocknet die Träne des Heimwehs mir? 0 Heimat! Und werd´ ich nimmer dich wiederseh´n? 0 … Weiterlesen …

Ich bleib in meinem Vaterlande

Ich bleib´ in meinem Vaterlande sein Los soll auch das meine sein sein Leid und seine Schmach und Schande sowie sein Ruhm und Glück ist mein In meinem Vaterlande will ich bleiben und keine Macht der Welt soll mich vertreiben Ich bleib´ in meinem Vaterlande nur ihm gehört mein ganzes Herz ihm bleib´ ich bis … Weiterlesen …

Eine Hannoversche Ausweisung

In des Somme milden Tagen denkt kein Mensch an Jagd und Hirsch: in den Wäldern, in den Hagen bleiben friedlich Has´ und Hirsch. Nur auf mich hat man gefahndet, nur auf mich die Meut´ entsandt, und noch eh´ ich es geahndet, mich ergriffen und verbannt. Und so ward ich denn vertrieben und der Heimat schnell … Weiterlesen …

Von dem Sturm der Zeit vertrieben (An Freiligrath in London)

Von dem Sturm der Zeit vertrieben weilest du am fremden Strand, und ich bin daheim geblieben hoffnungsvoll im Vaterland. Doch getrennt auch eint uns beide eine Sehnsucht noch hinfort: Wie in Freud´ einst so im Leide sind wir eins, ich hier, du dort. Unser Hoffen, unser Lieben, nein, es kann nicht untergehn ! Ja, es … Weiterlesen …