Biographie

Leocadia von Nimptsch

Die Folgen seiner Entlobung von Davida von Thümen waren für Hoffmann recht schmerzlich. Er suchte Trost bei Freunden: – bei den Mitgliedern der „Zwecklosen Gesellschaft“ und des Breslauer Künstlervereins – bei dem Fabrikanten Carl Milde und dessen Familie bei der Familie des Polizeidistriktkommissärs Karl von Nimptsch auf Jäschkowitz.In der Schloßherrin Leocadia von Nimptsch fand er […]

| 1833


Er läse statt des Schi-King die Weinkarten und Speisezettel

Lieber Freund! Spät, aber nicht minder herzlich muss ich Ihnen noch meinen Dank sagen für die vielen freundlichen Beweise Ihrer Teilnahme. Ihnen zunächst verdanke ich den heiteren und erfolgreichen Aufenthalt zu Graz. Wenn Sie nächstens dahin schreiben, so bitte ich mich bestens zu empfehlen und alle meino Bekannten wissen zu lassen, dass ich noch oft […]

| 1834


Brief an Ferdinand Wolf in Wien (2)

Lieber Freund! Diesen Morgen 1/2 6 Uhr bin ich von meiner sächsischen Reise fröhlich heimgekehrt. Ich habe viele Briefe vorgefunden, so auch den Ihrigen. Ich freue mich herzlich, dass Sie mir Gelegenheit, geben, Ihnen eine kleine Gefälligkeit zu erweisen. Die begehrte von der Hagensche Schrift besitze ich selbst und lasse sie Ihnen hiermit zukommen. Ich […]

| 1835


Brief an Ferdinand Wolf in Wien (3)

La Rauschen, lieb, la Rauschen Ich acht nit, wie es geht – (Wunderhorn II, 50) so möchtet Ihr wohl singen, Ihr Herren der k. k. Hofbibliothek, als ihr den armen Rauschen zum 44male in die Welt schleudertet, ins ungewisse Menschenlos, denn dieser Bruder Rausch ist mir erst vor wenigen Tagen aus Zittau zukommen. Nun, er […]

| 1835


Hoffmann wird Professor

In diesem Jahr schreibt Hoffmann viele seiner bekanntesten Kinderlieder „Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle !“, „Kuckuck, Kuckuck, ruft‘ s aus dem Wald“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Winter ade, scheiden tut weh“. 29.8.1835, Breslau, an Jacob Grimm in Göttingen : Die nahe bevorstehende Ankunft der allerhöchsten Herrschaften […]

| 1835


Streit mit der Fakultät

Am 9. Januar 1836 wird Hoffmann in den akademischen Senat eingeführt. Dennoch legte man ihm auch hier so viel Steine wie nur möglich in den Weg. Sein Leidener Doktortitel sei nur ein Doktor der freien Künste, er brauche aber einen Doktor der Philosophie. Hoffmann weigerte sich , und die Universität gab ihm schließlich recht. Bis […]

| 1836


Brief an Ferdinand Wolf (4)

Zu gemeinsamer freundlicher Erinnerung an unseren Wiener Sommer habe ich Ihnen lieber Wolf, und Haupt beiliegendes Schriftchen gewidmet. Möge es auch bei Ihnen seinen heiteren Zweck erreichen und Sie zu einem Studium einladen, das Ihren vielseitigen wissenschaftlichen Bestrebungen nicht fern liegt. Floris und Blancefloer soll später erfolgen. Meine Monatschrift schickte ich Ihnen schon im vorigen […]

| 1836


Ehrung in Holland – Flämische Bewegung

In diesem Jahr 1836 besucht Hoffmann binnen dreier Monate Bremen , Kopenhagen , Amsterdam , Den Haag , Leiden , Antwerpen , Brüssel , Paris , auf der Suche nach Handschriften oder Freunde besuchend. Der König von Holland verlieh ihm eine goldenen Medaille für seine Verdienste um die niederländische Sprache. 1837 besucht Hoffmann Jan Frans […]

| 1836


Bedeutender Fund in Valencienne

Dennoch , trotz seiner Franzosenkritik, suchte Hoffmann, seine mangelnden Sprachkenntnisse bedauernd, auch in Frankreich nach seltenen alten Handschriften. So hoffte er in Valencienne auf einen bedeutenden Fund, vielleicht seinen wichtigsten: Und er fand ihn tatsächlich: Brief an Jan Franz Willems in Gent, Valenciennes, den 29. September 1837 ! Eureka ! ja lieber Freund, ich habe […]

| 1837


Knüppel aus dem Sack

Der deutsche Bundestag in Frankfurt verbietet die Schriften des jungen Deutschland. Viele gingen ins Exil. Fritz Reuter , Mecklenburger Dichter wird wegen burschenschaftlicher Aktivitäten nachtäglich zum Tode verurteilt und dann zu Festungshaft begnadigt. Allmählich wird Hoffmann mutiger und sein Spott beißender. 1837 werden sieben liberale Professoren der Göttinger Universität, darunter die Gebrüder Grimm, die gegen […]

| 1837


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Die Biographie von Hoffmann von Fallersleben in chronologischer Reihenfolge. Beginnend in Fallersleben, über Bonn, Berlin, Breslau, die Wanderjahre, Dresden, Mecklenburg, Neuwied, Weimar und Corvey.