Gedichte von A-Z

Das Wasser sprach zum Eise (Die Abtrünnigen)

Das Wasser sprach zum Eise: „Kind, so bleib doch nicht so stehn! Der Weg ist weit, die Zeit verrinnt, wir müssen weiter gehn“ „Leb wohl, ich kehre nicht zurück Leb wohl! Ich bleibe hier: Beschert ward mir ein höhres Glück, jetzt bin ich mehr als ihr.“ „Komm aus dem Himmel doch geschwind!“ Sprach´s Wasser zu … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1842


Daß wir so das Fremde lieben (Ausländerei)

Daß wir so das Fremde lieben! Zu dem Fremden hingetrieben sind wir selbst uns fremd geblieben – Deutsch will keiner sein. Nur von Auslands Gnaden sollen wir bestehen wir Lebensvollen, Selbst nichts tun und selbst nichts wollen? Schlag der Teufel drein Sollen wir an uns verzagen? Kein Gefühl im Herzen tragen, nicht einmal zu sagen … Weiterlesen …

Deutsches | | 1842


Dein Aug ist nur ein Edelstein

Dein Aug ist nur ein Edelstein Aus deines Herzens Schacht O glücklich, wem ein solcher Schein Aus solchem Herzen lacht Mehr zu Dein Aug ist nur ein Edelstein im Fallersleben-Archiv:Dein Auge hat mein Aug erschlossen Dein Auge hat mein Aug erschlossen Du sahst mich an, da ward es Tag Mit Licht und Farbe war umflossen … Weiterlesen …

Liebesgedichte | | 1836


Dein Auge hat mein Aug erschlossen

Dein Auge hat mein Aug erschlossen Du sahst mich an, da ward es Tag Mit Licht und Farbe war umflossen Was einst im Graun der Nächte lag Zur Freude bin ich auserkoren, Ich träum in liebetrunkner Ruh; Ich lächle gar, in Lust verloren, Der dunklen Zukunft heiter zu. Und mir gehört das Nah‘ und Ferne, … Weiterlesen …

Liebesgedichte | | 1833


Dein Bild Johanna

Tag wird’s, und aus der Dämmrung sich erhebet Dein Bild, Johanna! Verklärt im Glanz der Morgenröte schwebet Dein Bild, Johanna! In jedem Lüftchen auf der stillen Flur und Im Blütendufte, Im Tröpfchen Tau an jeder Blume bebet Dein Bild, Johanna! Ja, meiner Sehnsucht und Erinnerung und All meinen Träumen Und Taggedanken hat sich eingewebet Dein … Weiterlesen …

Liebesgedichte | | 1847


Dein Geburtstag heute wieder

Dein Geburtstag heute wieder, Und der Frühling kommt zu mir, Und das schönste aller Lieder Säng´ ich heute gerne Dir. Fühl´ ich mich doch neu geboren Und des Lebens erst bewußt, Seit mein Herz Dich hat erkoren Zur Genossin meiner Lust. Laß mich nur den Glückwunsch sagen In des Glückes Überschwang: Höre meines Herzens Schlagen! … Weiterlesen …

Liebesgedichte | | 1855


Dein Leben war ein Leiden (Marias Tod)

Dein Leben war Ein Leiden Ein langes Weh und Ach Und als wir sahn Dich scheiden Da weinten wir Dir nach Du Knosp´ in Engelsfrieden Gehüllt so hoffnungsgrün Du solltest uns hienieden Zur Blume nicht erblüh´n Du brachtest als Du kamest Der Hoffnung selig Glück Und als Du Abschied nahmest Blieb uns der Schmerz zurück … Weiterlesen …

Melancholie | | 1853


Dem Verdienste seine Kronen (Der Hausorden)

Ach, gar zu bescheiden sind doch ihre Freuden und kaum von Leiden zu unterscheiden. (Tieck im Zerbino) Dem Verdienste seine Kronen! Also denket mancher Mann, und er will sich selbst belohnen, und kein anderer denkt daran. Und wie große Potentaten heckt er einen Orden aus zur Belohnung seiner Taten nur für sich und für sein … Weiterlesen …

Allgemein | | 1841


Den Blumen wird so bange

Den Blumen wird so bange, Wie sie so traurig stehn! Sie haben dich so lange, So lange nicht gesehn. 0 liebe Sonne, wende Zu uns dein Äugelein, Und meinen Blumen sende Bald wieder deinen Schein! Sie werden freundlich nicken, Sobald der Tag beginnt, Und froh gen Himmel blicken Und lächeln wie ein Kind. -1847 Mehr … Weiterlesen …

Naturgedichte | | 1847


Den guten Kindern geht es gut

Es wollt´ ein Knabe früh´ aufstehn, und wollt´ in grünen Wald nach Beeren geh´n. Und als er kam in Wald hinein, Da pflückt´ er viele rote Erdbeerlein. Und als er wollte heim nach Haus, Da fand er nicht zum grünen Wald hinaus. „Soll ich die Nacht im Walde sein — Wer tröstet denn daheim mein … Weiterlesen …

Kinderlieder | | 1842