Gedichte von A-Z

Den Stöpsel weg und schenket ein (Trinklied)

Den Stöpsel weg ! und schenket ein ! Schenkt ein, daß unser Herz erglühe, und wie die Blum‘ am Sonnenschein, so an der Glut des Weins erblühe ! Den Stöpsel weg ! Dann wird es klar: Was sich in einem Nu gefunden, das ist sogleich für jedes Jahr, ja für die Ewigkeit verbunden. So recht … Weiterlesen …

Politische Gedichte | Trinklieder | | 1840


Den Teufel sah man eines Tags (Verwöhnung)

Den Teufel sah man eines Tags mit einer Seel´ entschweben das war ein ungeratener Sohn vom Flecken Fallersleben. Die Sonne brannte fürchterlich, schwül war es allerorten, als wären plötzlich aufgetan die weiten Himmelspforten. Da schrie das arme Unglückskind: „Ach, hätt´ ich Trank und Speise!“ Doch schneller, immer schneller ging dahin die lustige Reise. Bei jedem … Weiterlesen …

Gott und Teufel | Trinklieder | | 1840


Der Bundestag als Gespenst

Wer an Gespenster nicht glaubt, in Frankfurt muß er daran glauben: Geht doch der Bundestag täglich umher als Gespenst. Mehr zu Der Bundestag als Gespenst im Fallersleben-Archiv:Das Hambacher Fest wird nicht erwähnt 6.5.1831, Breslau, an Meusebach in Berlin Ich habe in Wahrheit viel gelitten, Sie wissen mehr als mancher davon, aber niemand weiß es recht, … Weiterlesen …

Spott auf Obrigkeit | | 1849


Der Corporalstock

Von einem Helden will ich singen, der einst die ganze Welt bezwang: So konnt´ es keinem noch gelingen, so glorreich wie es ihm gelang Obschon im Waldesgrün geboren bei Amselschlag und Frühlingswehn, so war er doch dazu erkoren, mit Herren Hand in Hand zu gehen Er ward gewiegt von Fürstenhänden, Zopf und Kamasche pflegten sein; … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1838


Der Edelmann er schenkt sich fleißig ein

So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander.(1.Thessalon. 4,18) Der Edelmann, er schenkt sich fleißig ein: Ich kenne nur noch diesen Gänsewein. Mein Vater weiland zahlte keine Steuer; das Korn ist wohlfeil jetzt, das Leben teuer. Doch liegt ein Trost in einer alten Sage, die hat sich fortgepflanzt in unsere Tage bei allen Armen, Müden, … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1841


Der erste April

Wie wir als Knaben uns doch neckten! Wie wir voll Schelmenstücke steckten! Ich mach´s noch heute nicht bekannt, Wonach ich einstmals ward gesandt, Ich schweige still, Sonst hört´  ich heute noch: April, April! Man schickt den dummen Narren wie man will. Nach ungebrannter Asche gingen, Nach Mückenfett und selteneren Dingen wir ernsthaft in des Krämers … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1843


Der Freiheit Ruf schallt für die Lebenden nur

Wachet ! Ihr könnt ja schlafen genug im Schoße des Grabes Wachet ! Der Freiheit Ruf schallt für die Lebenden nur Mehr zu Der Freiheit Ruf schallt für die Lebenden nur im Fallersleben-Archiv:Laß uns gehn hinaus (In den Wald) Laß uns gehn hinaus in den Wald,In den Wald, in den Wald,Wo´s so lieblich schallt, Wo … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1849


Der Frieden ruht auf Berg und Tal (Wiegenlied)

Der Frieden ruht auf Berg und Tal, Die Welt will schlafen allzumal. Ein Sternlein blickt zum Fenster ´nein Und fragt: Schläft Kindlein noch nicht ein? „Mein Kind ist gut und folget gern, Das weißt du ja, mein lieber Stern!“ So wünsch´ ich ihm denn gute Nacht, Schlaf wohl, mein Kind! Dein Sternlein wacht. -1862 Mehr … Weiterlesen …

Wiegenlieder | | 1862


Der Frühling beginnt (Hinaus geschwind)

Der Frühling beginnt! Hinaus geschwind! Geschwind hinaus, Geschwind, mein Kind! Hinaus aus dem Haus! Der Frühling beginnt! Froh wie Sonnenschein Lach in die Welt hinein! Laß, wie die Blume blüht, Blühen auch dein Gemüt! Spring, wie der Vogel springt, Sing, wie der Vogel singt! Vogel, so froh und frisch, Der nicht zu sorgen braucht, Wo … Weiterlesen …

Frühling | | 1857


Der Frühling hat es angefangen (Herbstlied)

Der Frühling hat es angefangen, Der Sommer hat´s vollbracht. Seht, wie mit seinen roten Wangen So mancher Apfel lacht! Es kommt der Herbst mit reicher Gabe, Er teilt sie fröhlich aus Und geht dann wie am Bettelstabe, Ein armer Mann, nach Haus. Voll sind die Speicher nun und Gaden, Daß nichts uns mehr gebricht. Wir … Weiterlesen …

Herbst | | 1873