Gedichte von A-Z

Das Käuzlein laß ich trauern

Das Käuzlein laß ich trauern im Astloch Tag und Nacht ich renn aus Schanz und Mauern ins offne Feld zur Schlacht Ich pflüge mit dem Schwerte und schatze Stadt und Land das Glück ist mein Gefährte und reicht mir treu die Hand So Bruder, laß uns wandern die Kost ist hier zu schlecht Bis wir dann … Weiterlesen …

Soldatenlieder | | 1825


Das Liebste hab ich hier begraben

Das Liebste hab ich hier begraben, Das Liebste, was mir Gott beschied, doch blieb mir noch von seinen Gaben mein Kind, mein Vaterland, mein Lied. Doch wenn mein Lied je ausgesungen, wenn je mein Kind mich auch verläßt, dann halt ich, tief von Schmerz durchdrungen, das Allerletzte gläubig fest. Eins muß mir das Geleit doch … Weiterlesen …

Liebesgedichte | | 1861


Das Lied der Vögel

Wir Vögel haben´s wahrlich gut, Wir fliegen, hüpfen, singen, Wir singen frisch und wohlgemut, Daß Wald und Feld erklingen. Wir sind gesund und sorgenfrei, Und finden, was uns schmecket; Wohin wir fliegen, wo´s auch sei, Ist unser Tisch gedecket. Ist unser Tagewerk vollbracht, Dann ziehn wir in die Bäume; Wir ruhen still und sanft die … Weiterlesen …

Gedichte mit Tieren | | 1843


Das Lied vom deutschen Ausländer

Ein Knabe lernte ein Gebet, das sprach er täglich, früh und spät, Er sprach es wo er ging und stand, zu Gott empor für´s Vaterland: Kein Österreich, kein Preußen mehr! Ein einig Deutschland, groß und hehr, Ein freies Deutschland Gott bescher ! Wie seine Berge fest zu Trutz und Wehr Und als der Knabe ward … Weiterlesen …

Auf der Flucht | Deutsches | | 1843


Das Lied vom deutschen Philister

Der deutsche Philister, das bleibet der Mann auf den die Regierung vertrauen noch kann der passet zu ihren Beglückungsideen der läßt mit sich alles gutwillig geschehn Befohlenermaßen ist er stets bereit zu stören, zu hemmen den Fortschritt der Zeit zu hassen ein jegliches freies Gemüt und alles, was lebet, was grünet und blüht Sprich, deutsche … Weiterlesen …

Die CD | Philister | , | 1843


Das Rätsel unserer Zeit

Klar ist es jetzt ausgesprochen vor ganz Europa, nicht durch das schreiende Volk, sondern durch die verbündeten Fürsten selbst, daß eine jede Regierung ohne repräsentative Verfassung ein Surrogat, ein interimistischer Notbehelf ist; sie, die Fürsten haben vor Mit- und Nachwelt das Geständnis abgelegt, daß ihre Würde, ihre echte Gewalt mit der Freiheit der Völker stehe … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1842


Das sind allein die jungen Leute

Das sind allein die jungen Leute die jeden deutschen Staat bedrohn So sprecht ihr immer auch noch heute und spracht´ s vor zwanzig Jahren schon. Und wäre dies nur nicht gelogen, wir wollten alles euch verzeihn; Denn alle würden Demagogen, ach ! könnten ewig jung sie sein. Die jungen Leute sind gealtert, jung aber bleiben … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1843


Das Unbegreiflichste des Menschen

Das Unbegreiflichste des Menschen ist eben das Interessanteste am Menschen. Könnte ihn die Philosophie dahin bringen, daß er sich selbst begriffe, so würde er allen Wohlgefallen an sich verlieren. Der Himmel aber hat dafür gesorgt, daß es ihm nie gelingt… Mehr zu Das Unbegreiflichste des Menschen im Fallersleben-Archiv:Viel mehr als nur das Lied der Deutschen … Weiterlesen …

Persönliches | Zitate | 1873


Das Volk machen zum Knecht

Vieles habt ihr studiert, doch eins nur lerntet ihr gründlich Systematisch das Volk machen zum zahlenden Knecht. Mehr zu Das Volk machen zum Knecht im Fallersleben-Archiv:Zum Amboß hielt ich mich zu schlecht (Niemandes… Zum Amboß hielt ich mich zu schlecht, zum Hammer war ich euch nicht recht. So bin ich Amboß nicht noch Hammer und … Weiterlesen …

Politische Gedichte | | 1849


Das war nur ernst das war kein Spiel

Das war nur Ernst, das war kein Spiel: wir kannten weder Maß noch Ziel – das größte Glas, der größte Krug, nichts war zu viel, nichts groß genug; zu klein, zu klein schien jedes Maß, zu klein für unseren großen Spaß. Wir tranken aus, wir schenkten ein, denn lauter Freude war der Wein. O wundervolles … Weiterlesen …

Melancholie | Politische Gedichte | | 1854