Deutsche Lieder aus der Schweiz von A - Z ...

Alle Lieder aus: Deutsche Lieder aus der Schweiz.

Ein politisch Lied, ein garstig Lied, so dachten die Dichter mit Goethen und glaubten, sie hätten genug getan, könnten sie girren und flöten ! Von Nachtigallen, von Lieb und Wein, von blauen Bergesfernen von Rosenduft und Lilienschein, von Sonne, Mond und Sternen doch anders dachte das Vaterland, das will von der Dichterinnung keinen verbrauchten Leiertand, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Es saust der Wind, es braust das Meer, wir wollen nicht erzittern: Das Recht ist unsere Waff´ und Wehr´, wir stehen wie der Fels im Meer trotz Sturm und Ungewittern Viel Feind, viel Ehr´! ist unser Spruch in gut´ und bösen Tagen. Der Feinde List, der Feinde Dräun heißt uns den edlen Kampf erneun, wir ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)


Es waren einmal zwei Drohnen, die wollten nicht werken und fronen. Sie quälten beide sich um Nahrung gar nicht sehr; die eine tat gar nichts, die andere nicht viel mehr. Da sprach die eine zur anderen: Beschwerlich ist das Wandern. Ich weiß ein schönes Haus mit Speis´ und Trank vollauf, komm, laß uns dahin richten ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Ich habe nicht umsonst gerungen umsonst gedichtet und gestrebt ich habe etwas mir errungen was noch den Dichter überlebt. Und wenn ich nichts behalten werde, bleibt mir der kleinen Lieder Ruhm; sonst hab ich nichts auf dieser Erde, das ist und bleibt mein Eigentum. Der Ruhm, daß ich mich niemals beuge im Kampfe für das ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Der Goethe war fürs Vaterland und deutsche Freiheit einst entbrannt: Er schrieb den Egmont, Götz und Faust, daß manchen Fürsten jetzt noch graust. Doch Herr von Goethe ward er bald, für Vaterland und Freiheit kalt; Ei, wie es wunderlich doch geht! Der Goethe ward ein Hofpoet. Der Goethe lobte Hutten sehr, bewies ihm eine große ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)


Ich armer Sündenbock verschmachte In dieser heißen Höllenglut Und doch, wenn ich es recht betrachte So geht´s mir immer noch zu gut Ich habe mit Rescripten weiland Geplagt die ganze Monarchie: Ich war gewiß für sie kein Heiland Und dennoch plagten sie mich nie Ich habe mit Berichterstatten Gepeinigt manchen braven Mann Und was sie ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Ich geh auf den sonnigen Hügel und schau in die grüne Welt. Es hat sich in Freud´ und Hoffnung gekleidet der Wald und das Feld. Ich steh´ auf dem sonnigen Hügel und schau in die Ferne hinein: O könnt´ ich bei meinen Lieben, dort hinter den Wäldern doch sein! O könnt ich die Tage der ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Ich wollt‘ es wäre Schlafenszeit und alles schon vorbei Wir werden von der Fronarbeit doch nun und nimmer frei Zur Arbeit sind wir hier allein dort wird es auch nicht anders sein Der Pfarrer hört‘ s und tröstet sie „Ihr lieben Kinder mein, so etwas gibt‘ s im Himmel nie, da wird nur Freude sein. ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Mancher kommt zu großem Unglück durch sein eigenes Maul. (Sprüche Salomonis, 16, 26.) Ihr Dichter, wollt ihr Lieder singen, Vivallerallerallera ! So denket stets vor allen Dingen, Vivallerallerallera ! In eures Geistes Trunkenheit, daß ihr auch Untertanen seid. Vivallerallerallera ! Und hat der Himmel euch hienieden Vivallerallerallera ! Nun gar ein Staatsamt noch beschieden, Vivallerallerallera ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Ja, immer Friede mit dem Guten und mit den Bösen immer Krieg ! Herr, führ uns in der Hölle Gluten, nur immer führ uns, Herr, zum Sieg ! Laß Recht und Wahrheit nicht verderben und fallen durch der Feinde Hand, Laß lieber uns im Kampfe sterben und rette du das Vaterland 8. November 1841 Melodie: ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)