Deutsche Lieder aus der Schweiz von A - Z ...

Alle Lieder aus: Deutsche Lieder aus der Schweiz.

Der Deutsche reflektiert über alles, sieht alles aus der Vogelperspektive und ist darum nie in der Mitte der Sache. Der Deutsche hat alles und ist nichts. (Börne, Gesammelte Werke, 1.16.) Laßt uns unseren Geist versenken in des Wissens tiefes Meer! Laßt uns denken, immer denken ! Ei, das ziert den Deutschen sehr. Und wenn man ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Schenket ein und stoßet an: Vivat was uns freute ! Ist es auch vor langen Jahren, daß wir flotte Burschen waren, ei, wir sind‘ s noch heute. Auch noch heute haben wir jugendvolle Herzen, und im fröhlichen Vereine wie dereinst bei Sang und Weine Mut genug zu scherzen. Hier soll kein Professor sein, Doktor noch ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Schleppt den Frühling in den Kerker denn er ist ein Demagog weil er der gewohnten Herrschaft seines Vaters entzog Uns um unsere langen Nächte und den schönen Schlaf betrog Schleppt den Frühling in den Kerker denn er ist ein Demagog Schleppt den Frühling in den Kerker der die Welt in Aufruhr bringt Bäche rauschen, Bäume ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


So schlaf in Ruh´, mein Söhnlein du! Dein Vaters sprach ein freies Wort, da führten ihn die Schergen fort in einen Kerker weit von hier, weit weit weg von mir, weit weg von Dir. So schlaf in Ruh´, mein Söhnlein du! Dein Vater leidet Schmach und Not, dein Vater ist lebendig tot, und seine Freunde ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)


Sprecht mir nicht von Pyramiden, Mammuttierversteinerung ! Was dem Dichter ist beschieden, lebt und atmet ewig jung Nicht antikenvolle Räume, nicht Papyrus, nicht Mebran können ihn und seine Träume Freud- und lebensvoll umfahn Nicht der Moder in den Grüften, Klosterzell und Burgverlies taugen zu den reinen Lüften, drin erblüht sein Paradies >Weg mit allem Toten, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1836)


Was kann aus Rußland kommen in unserem Nutz und Frommen? Die russische Kultur, die paßt für Rußland nur. Da wachsen zu viel Ruten, und Kantschu, Peitschen, Knuten; bei meiner Seel´ und Haut! Schlecht schmeckt solch ein Kraut. Was kann uns Rußland fruchten mit seinem Talg und Juchten? Die Lichter stinken sehr, die Juchten noch vielmehr. ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Du sollst so dünn gefoltert werde, daß die Sonne durch dich scheint. (Grimms Rechtsaltertümer 95) Wenn du erzählest, Deutsche Geschichte Hexenprozesse, Hexengerichte segne ich unsere Zeit wo man weit und breit keine deutsche Hexe kennt keine foltert und verbrennt Die Menschen waren früher dumm und schlechter doch wir sind aufgeklärt und viel gerechter Wenn du ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)


Der Kaiser hat die bisherigen sehr strengen Adelsproben für den Kammerherrenschlüssel dahin geändert, daß die Kandidaten nur 12 Ahnen darzutun haben. (Leipzig. Adelszeitung, 6. Februar 1842) Wie wird doch alles billig jetzt! Wie wohlfeil alles noch zuletzt! Den Kammerherrenschlüssel kann jetzt leicht gewinnen mancher Mann: Jetzt braucht man nur zwölf Ahnen. Sei mir gegrüßt, du ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Wir haben´s geschworen nie tut es uns leid: Geht alles auch verloren wir halten unseren Eid. Und ist sie vernichtet die Konstitution, ein Gott im Himmel richtet hoch überm Königsthron Wir haben´ s geschworen nie tut es uns leid: Geht alles auch verloren wir halten unseren Eid wir stehen wie die Eichen trotz Wetter und ... Weiterlesen ...

(von etwa 1841)


Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht! Pflücket die Rose, eh sie verblüht! Wir wollen lieben Gottes Wort Weib, Kind und Eltern immerfort mag auch die märkische Ritterschaft mehr lieben ihren König Freut euch des Lebens… Wir wollen glauben mit Vernunft und nicht den Zwang der Pfaffenzunft; die fahre nach Jerusalem mit ihrem ... Weiterlesen ...

(von etwa 1844)