Heidelieder für Ida

Besuche

Mitte August 1846 ist Hoffmann in Leipzig und übergibt Engelmann die neue Auflage seiner Kinderlieder. Er besucht Mendelssohn und Lortzing, der im Begriff ist, als Kapellmeister nach Wien zu gehen. Sie reden über die Zustände in Österreich. Vom 17. August an besucht er seine Verwandten in Braunschweig. Er sieht Ida, die ihn zum erstenmal richtig […]

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Heirat mit Ida vom Berge

Am 28. Oktober 1848 heiratet Hoffmann seine Nichte Ida vom Berge, auch die Hochzeit bleibt nicht frei von den politischen Umständen: „Pastor Adolf Klügel hielt die Traurede. Er hatte zum Text genommen Ruth 1, 16: „Wo du hingehst, da will auch ich hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, […]

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Winter in Mecklenburg

21. Januar. Hoffmann in Holdorf, einsam, Winter, Kälte, Stürme, niemand dem er sich mitteilen kann, zitiert Ovid, den er später als Schweinepoeten bezeichnet und schreibt seiner Braut Ida: „Ich bin durchaus nicht niedergeschlagen durch den Umschwung, den auf einmal die politische Entwicklung genommen hat. Die Idee der Freiheit wird trotz aller Reaktion doch zur Verwirklichung […]

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Unser wird der Sieg

Mit Ida unterhielt ich einen lebhaften Briefwechsel. Ich hatte ihr meinen Wunsch öfter schon mündlich ausgesprochen, sie möchte sich doch jetzt auch mit der Theorie der Musik beschäftigen, damit sie befähigt würde, selbst componieren zu können, auch empfahl ich ihr das Studium der Volksweisen. Am letzten Januar schrieb ich ihr einen langen Brief und schloß: […]

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Onkel liebt Nichte

Ida war durch meine Briefe in Verlegenheit gekommen und wußte nicht was sie darauf antworten sollte. Sie wendete sich deshalb an ihre ältere Schwester Alwine und diese schrieb ihr am 9. Februar: „Daß Du Onkels Briefe mitgeschickt hast, hast Du sehr gut gemacht, und wenn er es wüßte, würde er gewiß nichts dagegen haben, daß […]

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Politik und wieder Politik

Ueberall wohin ich kam nichts als Politik und wieder Politik. Obschon noch Mancher in Hoffnungen auf eine schöne Entwicklung unserer traurigen Verwickelungen schwelgte, so konnte ich es doch nicht, ich war längst enttäuscht und sprach meine Verstimmung unverholen aus. Wie ich schon voriges Jahr “ Zwölf Zeitlieder “ hier bei F.M. Meinecke hatte drucken lassen, […]

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So viel der Mai auch Blümlein beut

So viel der Mai auch Blümlein beut Zu Trost und Augenweide, Ich weiß nur eins das mich erfreut: Das Blümlein auf der Heide! Ich seh´ vergrünen und verblüh´n Die Welt im Frühlingskleide, Du aber bleibst mein Immergrün, Du Blümlein auf der Heide! Kein Winter kann, o Blümelein, Dir je was tun zu Leide – Ich […]

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Badische Revolution vom Rande

Vom 25. Mai bis 2. Juli in Geisenheim. Es that mir wohl, nicht mehr in unmittelbarer Nähe den Kriegslärm zu hören und in fortwährender Angst und Aufregung leben zu müssen. Auf den kleinen Kreis lieber Freunde und Bekannten beschränkt, hatte ich wenigstens Ruhe zu arbeiten und es blieb mir auch Zeit, in dem friedlichen schönen […]

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Lauter Erzheuler und Rückwärtsler

Es sieht doch zu traurig aus. Ich wollte auf den Kampfplatz zurückkehren, es ist aber für unser einen der Weg dahin seit lange schon abgesperrt. Ob heute der Angriff des Fürstenheers beginnt – wer kann das bestimmen ? Wir sind, ob schon in ziemlicher Nähe, doch so ohne alle genaue Nachrichten aus Baden und der […]

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Du Mädchen von der Heide

Du Mädchen von der Heide In Deinem dunklen Haar, In Deinem blauen Kleide So schön, so wunderbar! Ich möcht´ am Wege stehen Als Glockenblümelein, Dich fröhlich wandeln sehen Im Thau und Sonnenschein! Ich möcht´ als Falter leben In Wiese, Feld und Hag, Ich möchte Dich umschweben Den langen Sommertag! Ich möcht´ als Vogel fliegen Um […]