Mein Leben (chronologisch) ..

Auf den Bergen lebt man frei da gibt´s keine Polizei ….   Text: Hoffmann von Fallersleben , ca. 1820 ? Hoffmann zitiert den Anfang dieses Gedicht in “ Mein Leben „, als er von einer polizeilichen Durchsuchung seines Gepäcks im August 1852 berichtet .

(von etwa 1820)


Wie hab ich immer dein gedacht Wie du wohl jede finstre Nacht Und jeden Tag wohl hingebracht, Ob du geweint hast, ob gelacht! Dem Adler gleich, wenn er zur Sonne Durch Wolk‘ und Nebel sich erhebt, So geht das Herz mir auf in Wonne, Wenn mein Gedanke bei dir lebt. Du lilienheitres Angesicht Du Auge, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1827)


Am 21. April reist er durch Rudolstadt und das Schwarzatal, weiter nach Koburg nach Neuses, wo er am 23. ankommt, er will Rückert besuchen. Dieser empfängt ihn und seinen Begleiter ernst, beinahe kalt. Es entwickelt sich ein Gespräch, welches Hoffmann in „Mein Leben“ wiedergibt: Gespräch mit Rückert Ich: Was gibt’s denn Neues in Berlin ? ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Ich armer Sündenbock verschmachte In dieser heißen Höllenglut Und doch, wenn ich es recht betrachte So geht´s mir immer noch zu gut Ich habe mit Rescripten weiland Geplagt die ganze Monarchie: Ich war gewiß für sie kein Heiland Und dennoch plagten sie mich nie Ich habe mit Berichterstatten Gepeinigt manchen braven Mann Und was sie ... Weiterlesen ...

(von etwa 1842)


Männer ohne männliche Gesinnung, jedermann höflich und gefällig, wenn es nichts kostet, kleinlich und knickerig im Handel und Wandel, viel Lakaientum und Philisterei, wenig geistiges Leben, gar keine Gastfreundschaft. Die ganze Bevölkerung schien mir zufrieden mit dem, was sie war und was sie hatte; Gewohnheit hielt den einzelnen ab, etwas anderes, Besseres sein zu wollen, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Hoffmann ist schon so weit, „daß er in Bierhäusern, unter seinen Verehrern seine Lieder vorsingt.“ Spitzelbericht über Hoffmann, 14. März 1843

(von etwa 1843)


Am 16. März 1843 ist er in Berlin bei Jakob Grimm zu Gast: „Wir waren sehr vergnügt. Ich gab mehrere lustige Geschichten und einige Kinderlieder zum besten. Jakob mißbilligte sehr Maßmanns Ausfall gegen mich in seinem schlechten Eraklius. Zwei Abende war ich bei Wallmüller mit einigen Studenten und den sogenannten Freien: Bruno und Edgar Bauer ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Hoffmann schildert in einem Brief vom Karfreitag 1843 an Karl Milde in Breslau, wie die Sache ausging: „Den Dienstag darauf ging mein Schwager zum Drosten. Dieser meinte, die Sache stünde bedenklich, er habe unsere Auseinandersetzung, die auf dem Amte liegt, gelesen, darauf ließen sich keine Domizilrechte gründen, er könne nicht raten zu einem weiteren Verbleiben. ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Zu Männern wähnt´ ich einst zu sprechen, zu Männern voller Kraft und Mut, die sich an jeder Unbill rächen, fürs Rechte wagen Leib und Gut Und meine Hoffnung ist geschwunden, gebrochen meines Glaubens Kraft. O weh, wie hab ich euch gefunden so durch und durch philisterhaft! Ihr seid in Eigennutz begraben, in schnöder Selbstgenügsamkeit, und ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


Es lebe, was auf Erden nach Freiheit strebt und wirbt von Freiheit singt und saget, für Freiheit lebt und stirbt Die Welt mit ihren Freuden ist ohne Freiheit nichts die Freiheit ist die Quelle der Tugend und des Lichts Es kann, was lebt und webet in Freiheit nur gedeihn das Ebenbild des Schöpfers kann nur ... Weiterlesen ...

(von etwa 1843)


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