Mein Leben (chronologisch) ..

Am 28. Oktober 1848 heiratet Hoffmann seine Nichte Ida vom Berge, auch die Hochzeit bleibt nicht frei von den politischen Umständen: „Pastor Adolf Klügel hielt die Traurede. Er hatte zum Text genommen Ruth 1, 16: „Wo du hingehst, da will auch ich hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1848)


Mit Ida unterhielt ich einen lebhaften Briefwechsel. Ich hatte ihr meinen Wunsch öfter schon mündlich ausgesprochen, sie möchte sich doch jetzt auch mit der Theorie der Musik beschäftigen, damit sie befähigt würde, selbst componieren zu können, auch empfahl ich ihr das Studium der Volksweisen. Am letzten Januar schrieb ich ihr einen langen Brief und schloß: ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Ida war durch meine Briefe in Verlegenheit gekommen und wußte nicht was sie darauf antworten sollte. Sie wendete sich deshalb an ihre ältere Schwester Alwine und diese schrieb ihr am 9. Februar: „Daß Du Onkels Briefe mitgeschickt hast, hast Du sehr gut gemacht, und wenn er es wüßte, würde er gewiß nichts dagegen haben, daß ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Ueberall wohin ich kam nichts als Politik und wieder Politik. Obschon noch Mancher in Hoffnungen auf eine schöne Entwicklung unserer traurigen Verwickelungen schwelgte, so konnte ich es doch nicht, ich war längst enttäuscht und sprach meine Verstimmung unverholen aus. Wie ich schon voriges Jahr “ Zwölf Zeitlieder “ hier bei F.M. Meinecke hatte drucken lassen, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Ich mußte jetzt wegen meines Wartegeldes nach Potsdam. Justizrath Pfeiffer in Berlin besorgte es mir. Dann zog es mich wieder nach Braunschweig. Ich miethete mir eine Wohnung bei einem Bekannten und wartete auf besseres Wetter. Auf einige Tage besuchte ich dann meine Heimat und meinen Freund Grete in dem benachbarten Vorsfelde , und fand mich ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Ich wendete mich dem Rhein zu, um auf seiner preußischen Seite einen Wohnsitz mir zu wählen. In Köln traf ich mit Freiligrath zusammen. Er hatte sich mit seiner Familie hier niedergelassen. Ich verlebte mit ihm hier und in Düsseldorf einige frohe Tage. Die Rheinische Zeitung war als “ Neue Rheinische Zeitung “ wieder ins Leben ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Den 20. April setzte ich meine Reise fort und traf den 22. in Frankfurt ein. Der Zweck meiner Reise war, Itzstein zu sprechen und das Parlament kennen zu lernen. Beides erreichte ich. Der Eindruck, den die ganze Parlamentsgeschichte auf mich machte, war kein erfreulicher: es kam mir immer vor, als ob ein anfangs blühendes Geschäft ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


„Ich habe den Bürgerkrieg in seine Anfängen mitgemacht. Den 3. Mai war ich mit auf der großen Volksversammlung in Kaiserslautern , begleitet von meinen „drei Sommerliedern“, welche der Stimmung des Tages entsprachen. Als ich am Abend eintraf, führte mich mein Wirt, der mich vom Jahre 43 kannte, auf die Volksversammlung. Als man meiner gewahr ward, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Ich bin seit meinem letzten Briefe immer südlicher gezogen, wie die Zugvögel im Herbste. Potsdam verließ ich den 21. März, blieb bis zum 4. April in Braunschweig, war dann zu Anfange Aprils in meiner Heimat, einige Tage an der Ruhr, endlich mit Freiligrath in Köln und Düsseldorf und gelangte am 20. April hier in Geisenheim ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Den 15. Mai ging ich nach Darmstadt und blieb dort acht Tage. Bei Leske wurden meine Distichen gedruckt. Die Auflage war nur 700 Exemplare. Spitzkugeln . Zeit-Distichen von Hoffmann von Fallersleben‹. Selbst-Verlag des Verfassers. Darmstadt. 1849. In Commission bei C.W. Leske. 8°. 33 SS. 262 Nummern.) in: Mein Leben . Vor allem beschimpft Hoffmann in ... Weiterlesen ...

(von etwa 1849)


Mein Leben von A - Z: