Mein Leben (chronologisch) ..

Wie fühl ich mich verloren hier an dieses Flusses Strand ! Die Welt verschwimmt im Nebel mir, als wär´s ein Geisterland Ein Schatten irr ich still einher wie in der finsteren Nacht; Furchtsam mein Gang, mein Atem schwer, nichts, was mir Freude macht Der Nebel schleiert alles ein, soweit das Auge schaut. Gestorben scheint die ... Weiterlesen ...

(von etwa 1855)


Die Buttermilch mein Leibgericht, Die Buttermilch mein Leben! Frau Nachbarin kann Beßres nicht Mir zum Geschenke geben. Was aber schenk´ ich ihr dafür, Mich dankbar zu erweisen? Ich geh´ und will vor ihrer Tür Die Buttermilch lobpreisen. O Buttermilch, wie schmeckest du So gut, wie bist du labend! Dich könnt´ ich trinken immerzu Vom Morgen bis ... Weiterlesen ...

(von etwa 1858)


Als der Großherzog von Sachsen-Weimar die Finanzierung von Hoffmanns und Oskar Schades „Weimarischen Jahrbüchern für deutsche Sprache, Literatur und Kunst“ einstellte, mußte sich Hoffmann – nun schon 62 Jahre alt – abermals um eine neue Tätigkeit bemühen. Durch Vermittlung seines Freundes Franz List und der Prinzessin Marie von Sayn-Wittgenstein, die in Weimar eine gute Freundin ... Weiterlesen ...

(von etwa 1860)


Dort hoch auf der Alpe da ist meine Welt Da wo´s mir auf Erden am Besten gefällt Da duften die Kräuter, da murmelt der Quell Da klingen die Glöcklein so lustig und hell Juchhe! so lustig und hell Da schau ich die Dörfer in Nebel und Rauch Und atme der Bergesluft stärkenden Hauch Da weiß ... Weiterlesen ...

(von etwa 1874)


Hoffmann ist noch nicht begraben, da wird die Legendenbildung schon fortgeschrieben, die er mit seinen Lebenserinnerungen in “ Mein Leben “ selbst begonnen hat. Ernst Scherenberg verfaßte einen Nachruf auf Hoffmann von Fallersleben, den er bei der Beerdigung am offenen Grabe vorträgt. Darin heißt es: Und du fielst ! Aus deinen Händen sank des Liedes ... Weiterlesen ...

(von etwa 1874)


Studiert die Denkmäler unserer altdeutschen Sprache! Studiert die Denkmäler unserer altdeutschen Sprache! Ihr werdet bald finden, welch eine schlechte Stütze sie sind für den Feudalismus, den Kastengeist, das Pfaffentum, die Volksbevormundung, die Philisterei des geselligen Verkehrs, den Gedanken- und Gewissenszwang. Walther von der Vogelweide und Freidank und einige spätere Dichter sind so freisinnig, so vorurteilsfrei, ... Weiterlesen ...

(von etwa 1874)


August Heinrich, Sprachforscher und Dichter, geb. 2. April 1798 zu Fallersleben im Braunschweigischen, wonach er sich H. von Fallersleben nannte, besuchte 1816 die Universität Göttingen, um Theologie zu studieren, widmete sich aber, von Benecke angeregt, mit Vorliebe dem Studium der vaterländischen Litteratur, dem er auch in Bonn, wohin er sich 1819 wandte, treu blieb. Nachdem ... Weiterlesen ...

(von etwa 1892)


Mein Leben von A - Z: