Frühling

Frühlings Ankunft

Grüner Schimmer spielet wieder drüben über Wies und Feld Frohe Hoffnung senkt sich nieder auf die stumme trübe Welt Ja, nach langen Winterleiden kehrt der Frühling uns zurück will die Welt in Freude kleiden will uns bringen neues Glück Seht, ein Schmetterling als Bote Zieht einher in Frühlingstracht, Meldet uns, daß alles Tote Nun zum […]

| | 1846


Des Frühling Einladung

Wer steht auf unserm Anger und winket uns zu? Der Frühling im sonnigen Glanze: Kommt alle herbei von Berg und Tal Zum Ringelrosentanze! Kommt und springet nun froh, froh. froh! Kommt und singet hallo, ho ho! Heißa! Jeglichem reich´ ich einen Kranz Zum Ringelrosentanz. Wer singt und flattert hoch in den Himmel empor? Und jubelt […]

| | 1846


Ach Unser Leben ist nur ein Traum

Ach ! Unser Leben ist nur ein Traum, und unsere Hoffnung nur Schatten und Schaum. Wir suchen umsonst nach Freiheit und Glück und rufen umsonst den Frühling zurück, den Frühling, der unsere Zukunft enthüllt und unser Sehnen und Hoffen erfüllt. Die Wälder säuseln im Laubesgrün, die Quellen rauschen, die Blumen blühn, die Reben lüpfen die […]

| | 1847


Die Erde träumt von grünen Feldern

Die Erde träumt von grünen Feldern Von Blättersäusel, Blütenduft, Von Blumengärten, dichten Wäldern Von Sonnenschein und milder Luft. Sie wachet auf aus ihrem Traume Und wird von grimmer Kält erschreckt Schnee hangt an jedem Strauch und Baume Schnee hat das weite Land bedeckt Mag auch der Lenz noch länger säumen Einst ist der Erde Traum […]

| | 1848


So scheiden wir mit Sang und Klang

So scheiden wir mit Sang und Klang: leb wohl, du schöner Wald! mit deinem kühlen Schatten mit deinen grünen Matten du süsser Aufenthalt! Wir singen auf dem Heimweg noch ein Lied der Dankbarkeit: lad ein wie heut uns wieder auf Laubesduft und Lieder zur schönen Maienzeit! Schaut hin! von fern noch hört´s der Wald in […]

| | 1848


Deutschlands Frühling

Deutschlands Frühling duftet nicht mehr, schon stinkt er nach Juchten Ach, und der Reichstag hat längst sich an alles gewöhnt!

| | 1849


Jakob wenn du Weiden schneidest (Die Weidenflöte)

Jakob, wenn du Weiden schneidest, 0 so denk an mich auch dann! Schneid´ mir eine Weidenflöte, Daß ich mir was spielen kann. Lieber Jakob, ja, du tust es, Weil du mir so gut doch bist. Hab´ ich keine Weidenflöte, Weiß ich kaum, daß Frühling ist. In der stillen Zeit am Abend Geh´ ich auf und […]

| | 1851


Alles scheidet liebes Herz

Alles scheidet, liebes Herz! Aber Alles kehret wieder: Auch die Freude läßt sich nieder Wo noch eben weilt der Schmerz. Fasse Muth! es kehrt Dein Glück, Liebes Herz, auch Dir zurück! Alles scheidet, liebes Herz! Trost und Hoffnung will nicht scheiden. Hoffe dann in Deinem Leiden, Tröste Dich in Deinem Schmerz! Trost und Hoffnung blieb […]

| | 1852


Könnt ich wandeln durch die Auen!

Könnt´ ich wandeln durch die Auen, Blumen pflücken mir zum Strauß! Könnt´ ich von den Bergen schauen Weit ins grüne Land hinaus! Und Du gingst an meiner Seite Heiter wie die Frühlingswelt, Und Du gäbst mir das Geleite Ueberall durch Wald und Feld! Frühling ist es schon gewesen, Doch er stellt sich wieder ein: Wärest […]

| , | 1852


Und die Lerchen singen wieder

Und die Lerchen singen wieder, und vom blauen Himmelszelt blickt die Sonne freundlich nieder in die neu belebte Welt Vor dem Fenster meiner Lieben steht ein hoher Rosenstrauch, Blüten weckt aus seinen Trieben bald ein milder Frühlingshauch. Aber Winter war‘ s auf Erden, und mein Glück ist nur ein Traum: Grün wird niemals wieder werden […]

| | 1854


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