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Ich suchte mich geistig und leiblich zu beschäftigen, um jede unangenehme Stimmung zu bewältigen. Den 14. November schrieb ich in mein Tagebuch: ›Diesen Morgen ist ein großes, großes Fuder Wurzelstöcke angelangt. Ich werde nun fleißig Holz hacken und nebenbei dichten. Ich weiß nicht, welche Beschäftigung von beiden die zeitgemäßere ist.‹ Das Holzhacken war leider das Zeitgemäßere: denn die Rückwärtserei war wieder oben auf, nach allen Seiten hin thätig, und ließ es an Verdächtigungen, Verläumdungen, geheimen und öffentlichen Angebereien nicht fehlen; sie fand überall Freunde und Helfershelfer; alle Zeitungen, Zeitschriften, Wochen- und Flugblätter dienten bewußt und unbewußt der politischen Umkehr. Auch die Schreiber der Litteraturgeschichten stimmten plötzlich einen andern Ton an, als ob sie jetzt erst für Pflicht erkannt hätten, jeden Dichter schlecht machen zu müssen, der jemals ein freies Wort oder auch nur eine der herrschenden Partei mißliebige Ansicht ausgesprochen hatte. Daß auch ich diesen Herren jetzt ein willkommener Sündenbock war, läßt sich denken. Leute, die noch vor wenigen Jahren mir persönlich Achtung erwiesen, sich mir als meine Gesinnungsgenossen vorstellten, fielen über mich her wie über einen vogelfreien Sträfling. |