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So ist es denn auch gerade das Lied, das uns Deutschen am heiligsten erscheint, ein großes Lied der Sehnsucht. Viele, in anderen Völkern, verstehen es nicht. Sie wollen gerade in jenem Lied etwas Imperialistisches erblicken, das doch von ihrem Imperialismus am weitesten entfernt ist. Denn welch schönere Hymne für ein Volk kann es geben als jene, die ein Bekenntnis ist, sein Heil und sein Glück in seinem Volk zu suchen und sein Volk über alles zu stellen, was es auf dieser Erde gibt.
Adolf Hitler in Breslau, 1837
(Die Einführung des Deutschlandliedes als Nationalhymne ist keine)...Sinnesänderung, sondern es kommt im Gegenteil darin eine Gesinnung zum Vorschein, welche die Wurzel zu jener Giftpflanze bildete, die sich dann im dritten Reich zu schrecklicher Blüte entfaltete. Wer könnte bei einiger Kenntnis der heutigen Volksstimmung... und angesichts dessen, was in Massenversammlungen und in einer gewissen Massenpresse ans Tageslicht kommt, behaupten, mit der Beseitigung der Blüte sei auch die Wurzel ausgerissen?
Pfarrer Karl Handrich,in: Die Stimme der Gemeinden, Nr.7, 1952
Und wenn Hoffmann als zweite Strophe dichtete: "Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang" so sind, mit dieser Würdigung der deutschen Frau über ein Jahrtausend christlicher Demütigungen hinweg wieder Fäden zur germanischen Weibeswertung geknüpft, in Übereinstimmung mit dem Wort des Führers, wonach wir das germanische Ideal auf unsere Fahnen geschrieben.
Ernst Hauck, Das Deutschlandlied, Dortmund 1941
"Lied der Deutschen", heißt das Deutschlandlied ursprünglich. Die zweite Strophe macht unmißverständlich klar, wer das eigentlich ist, "die Deutschen", wem es sozusagen in die schon immer sangesfreudige Kehle geschrieben wurde: dem deutschen Mann. Unsere Nationalhymne ist von A bis Z eine Hymne für einen Männergesangsverein.
Luise F. Pusch, Alle Menschen werden Schwestern - Feministische Sprachkritik, Frankfurt a,M. 1980
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