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| Anmut sparet nicht noch MüheAnmut sparet nicht noch Mühe Leidenschaft nicht noch Verstand daß ein gutes Deutschland blühe wie ein anderes gutes Land Daß die Völker nicht erbleichen wie vor einer Räuberin sondern ihre Hände reichen uns wie anderen Völkern hin | |
| Auferstanden aus Ruinenund der Zukunft zugewandtAuferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt Laß uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland. Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint, Denn es muß uns doch gelingen, daß die Sonne schön wie nie über Deutschland scheint. | | | Die Deutsche Nationalhymne nach dem KriegNach der Befreiung oder nach der Niederlage, für die meisten Deutschen war es wohl beides, waren laut Kontrollrats - Gesetz Nr. 154 der alliierten Militärregierung "deutsche" Nationalhymnen zunächst ganz allgemein verboten. Bertolt Brecht schrieb einen ersten Versuch, "Festlied der Kinder", oder "Kinderhymne", im Text nimmt er direkt Bezug auf Hoffmans Lied: | | | Heuss und Adenauer1950 nun bat der erste Bundespräsident Theodor Heuss den ihm befreundeten Dichter Rudolf Alexander Schröder eine neue eigene Nationalhymne zu schaffen.Der Autor, der als Erneuerer des Kirchenliedes gilt, verband Vaterlandsliebe mit den christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung.Bei einer Rundfunkansprache zum Jahresende 1950 las der Bundespräsident den Text vor, und anschließend wurde das Werk als Komposition Hermann Reutters uraufgeführt. | |