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O des Schicksals böse Tücke, o das böse Spiel der Zeit! Einst wohl saßen wir im Glücke, jetzo sitzen wir im leid.
Nur der Anblick meiner Felder, meiner Wiesen ist noch mein; längst verkauft sind meine Wälder, nur ein Baum blieb mir allein.
Wenn ich diesen Baum umklammre, heg ich Hoffnung, schöpf ich Mut; wenn ich vor ihm wein´ und jammre, fühl´ ich neue Lebensglut.
Nein, ich habe nicht vergebens meine Tage hingebracht! Seht, da steht der Baum des Lebens und in voller Blütenpracht!
Und die Menschheit wird beglücken das was ich hienieden tat; denn mit diesen Blüten schmücken wird sich mancher Hof und Staat.
O du Baum aus altem Samen, wie beruhigst du mein Herz! Schon vor deinem stolzen Namen schwindet aller Gram und Schmerz.
Grünt, ihr jungen Sommerlatten, wachst in fröhlichem Gedeihn! Und in meines Stammbaums Schatten schlaf ich sanft und selig ein.
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