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Seht, wie schwer die Ähren schaukeln, wie am Baum die Äpfel gaukeln! ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Vieh auf Weiden, Wild in Wäldern, Korn und Futter auf den Feldern ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Reben an der Berge rücken, Gerst´ und Hopfen zum Entzücken ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Fisch´ in Teichen, Vögel in Lüften, Gold und Silber in den Klüften ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Wenigen gehört das Beste - ach, wir andern sind nur Gäste ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Nicht ein Halm, nicht eine Blume, ward uns hier zum Eigentume ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Wird denn unser Tag nicht nahen, wo wir unser Teil empfahen? ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Sind die Hohen und die Reichen, sind nicht alle unsersgleichen? ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
Sollen Gottes Güter werden nie gemeinsam hier auf Erden? ´s wächst so viel auf Gottes Erde, doch für unsereinen nicht.
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