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Wer hindert uns in unseren Zwecken und Entwürfen – Dideldum, dideldum, dideldum – und unseren Ideen Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubis dürfen – Dideldum, dideldum, dideldum – wir immer class="ency" href="lexikon-24.html"> Vorwärts gehen Die Obrigkeit will, wie´s auch sei ja ja, den Fortschritt nur zum Fortschritt treibt die Polizei und mahnet die Zensur
Wer wird in freier Red´ uns je beschränken wollen ? – Dideldum, dideldum, dideldum – Wer wäre wohl so schlecht ? Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubnis sollen – Dideldum, dideldum, dideldum – wir tadeln, was nicht recht. Die Obrigkeit, die nimmt es nicht, ja ja, so akkurat wer wohlgemeinten Tadel spricht wird oft geheimer Rat
Wer wollte nicht im Kölner Domausbaue schaffen – Dideldum, dideldum, dideldum – ein Einigungssymptom ? Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubnis bauen – Dideldum, dideldum, dideldum – wir den Einheitsdom Die Obrigkeit hat´s Beste doch ja ja, das Best´ im Sinn wie kämen wir auch anders noch zur deutschen Einheit hin
Wer wehrt den Deutschen in Walhalla einzugehen – Dideldum, dideldum, dideldum – unsterblich hier zu sein ? Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubnis stehen – Dideldum, dideldum, dideldum – Deutschlands Verdienst´ in Stein Die Obrigkeit läßt uns charmant ja ja, den Lorbeer schau´n, mach dich verdient um´s Vaterland so wirst du – ausgehau´n !
Text Hoffmann von Fallersleben , etwa 1843 in: Deutsche Gassenlieder – auf die Melodie von: Heil sei dem Tag, an welchem du bei uns erschienen - |