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Wie war so schön doch Wald und Feld (Abschied der Zugvögel)

( Naturgedichte |   1832-1841: Vormärz)

Wie war so schön doch Wald und Feld
wie traurig ist anjetzt die Welt
Hin ist die schöne Sommerzeit
und nach der Freude kam das Leid

Wir wußten nichts von Ungemach,
Wir saßen unterm Laubesdach,
Vergnügt und froh im Sonnenschein
Und sangen in die Welt hinein.

Wir armen Vöglein trauern sehr,
Wir haben keine Heimat mehr,
Wir müssen jetzt von hinnen fliehn
Und in die weite Fremde ziehn.


Text: Hoffmann von Fallersleben , 1843 , geschrieben in dem Jahr, da Hoffmann aus Preußen ausgewiesen wurde und selber Berufsverbot bekam, also zum "Zugvogel" wurde - auf eine Volksliedmelodie aus Schlesien -



Weitere Gedichte:

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Hoffmann von Fallersleben

Hoffmann von Fallersleben - Verfasser des Deutschlandliedes, seit 1922 die deutschen Nationalhymne. Autor von Kinderliedern, revolutionären Gedichten im Vormärz, Sprachforscher und Bibliothekar.

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