Streit mit der Fakultät

Am 9. Januar 1836 wird Hoffmann in den akademischen Senat eingeführt. Dennoch legte man ihm auch hier so viel Steine wie nur möglich in den Weg. Sein Leidener Doktortitel sei nur ein Doktor der freien Künste, er brauche aber einen Doktor der Philosophie. Hoffmann weigerte sich , und die Universität gab ihm schließlich recht. Bis … Weiterlesen …

Brief an Ferdinand Wolf (4)

Zu gemeinsamer freundlicher Erinnerung an unseren Wiener Sommer habe ich Ihnen lieber Wolf, und Haupt beiliegendes Schriftchen gewidmet. Möge es auch bei Ihnen seinen heiteren Zweck erreichen und Sie zu einem Studium einladen, das Ihren vielseitigen wissenschaftlichen Bestrebungen nicht fern liegt. Floris und Blancefloer soll später erfolgen. Meine Monatschrift schickte ich Ihnen schon im vorigen … Weiterlesen …

Der Frühling hat sich eingestellt

Der Frühling hat sich eingestellt, Wohlan, wer will ihn sehn? Der muß mit mir ins freie Feld, Ins grüne Feld nun gehn. Er hielt im Walde sich versteckt, Daß niemand ihn mehr sah; Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt, Jetzt ist er wieder da. Jetzt ist der Frühling wieder da: Ihm folgt, wohin er zieht, Nur … Weiterlesen …

Sprecht mir nicht von Pyramiden

Sprecht mir nicht von Pyramiden, Mammuttierversteinerung ! Was dem Dichter ist beschieden, lebt und atmet ewig jung Nicht antikenvolle Räume, nicht Papyrus, nicht Mebran können ihn und seine Träume Freud- und lebensvoll umfahn Nicht der Moder in den Grüften, Klosterzell und Burgverlies taugen zu den reinen Lüften, drin erblüht sein Paradies >Weg mit allem Toten, … Weiterlesen …

Die Trommel schlagt (Schwabenkrieg)

Die Trommel schlagt, zum Krieg hinaus mit Spießen, Degen, Flinten ! Fürwahr, es ist ein harter Strauß ! Wir ziehen hinaus mit Mann und Maus, und keiner bleibt dahinten Und als die wilde Schlacht begann, da sollten wir uns schlagen. Da sprach ich: Gebt mir meinen Mann – was geht mich euer Krieg denn an … Weiterlesen …

Hans Peter zog am Morgen

Hans Peter zog am Morgen Ganz frühe fort von Haus, Er trieb die Schaf und Lämmer Ins Freie ´naus. Das tat er alle Morgen Und tat es wohlgemut, Ihm waren seine Schafe, Er ihnen gut. Mal tat er´s nicht so gerne, Es schien das Herz ihm schwer: Ach, wenn ich doch ein Kaiser Und König … Weiterlesen …

Am Glanze deines Angesichtes

Am Glanze deines Angesichtes Ward meiner Sehnsucht Mond erhellt. Am milden Strahle deines Lichtes Erblühte meine innre Welt. Du bist zur Sonne mir geworden, Die immer scheint und freundlich lacht, Die wie die Sonn im hohen Norden Auch scheint in später Mitternacht. 1836

Du bist die Sonne die nicht untergeht

Du bist die Sonne, die nicht untergeht Du bist der Mond, der stets am Himmel steht Du bist der Stern, der, wenn die andern dunkeln Noch überstrahlt den Tag mit seinem Funkeln Du bist das sonnenlose Morgenrot Ein heitrer Tag, den keine Nacht bedroht Der Freud und Hoffnung Widerschein auf Erden Das bist du mir, … Weiterlesen …